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Samstag, 25. September 2021

Damen 1, 1. Liga Hauptrunde, STV Willisau – SG Muotathal/Mythen-Shooters
am Sonntag, um 14:45 Uhr, Willisau Hallenbad

Nach dem Sieg vor Wochenfrist zuhause gegen Kriens will das Damen-Fanionteam des STV Willisau nachdoppeln: Am Sonntag empfangen die Frauen die Tabellenersten, die SG Muotathal/Mythen-Shooters.

von Ramon Marti

«Der Saisonstart ist geglückt», findet eine zufriedene Toska Ferati, Spielerin des Willisauer Damen-Fanionteams. Nach einer «eher glücklichen» Punkteteilung zu Beginn beim HC Malters folgte am letzten Wochenende ein 22:19-Sieg gegen den HC Kriens und damit «zwei wichtige Punkte» im ersten Saison-Heimspiel. Die Ausbeute könnte mit Blick auf die lange coronabedingte Meisterschaftspause und das eher dünn besetzte Kader also besser kaum sein. «Aber wir wollen mehr», sagt Ferati und stellt klar: Am Sonntag soll zuhause auch gegen die SG Muotathal/Mythen-Shooters ein Sieg her.

Eine enge Geschichte

Dass dieses Duell mit Muotathal schon seit längerem eine enge Angelegenheit ist, zeigt sich mit einem Blick in die Statistikbücher: Von den bisherigen 10 Aufeinandertreffen konnten beide Teams je vier für sich entscheiden, zwei endeten unentschieden. Dabei hat es nur einmal einen Sieg mit mehr als fünf Toren Differenz gegeben: Die allererste Begegnung resultierte in einem 29:20-Auswärtssieg für die Willisauerinnen. Die letzten beiden Duelle konnte allerdings der Gegner aus dem «Thäli» für sich entscheiden. Ausserdem scheinen die Gäste in einer Topform zu sein: Mit einem lupenreinen Saisonstart, zwei gewonnen Partien und knapp 70 erzielten Toren grüssen sie von der Tabellenspitze. Doch wie lange noch? Bereits am Sonntag könnten die Willisauerinnen ihre Konkurrentinnen mit einem Sieg überholen.

Damit dies eintrifft, braucht es erneut eine Top-Leistung des Fanionteams: «Wir müssen den Kampf annehmen, Kampfgeist beweisen und die angesprochenen Punkte in der Verteidigung und im offensiven Eins-gegen-Eins umsetzen», fordert Toska Ferati. Sie selbst wolle da vorangehen und «alles geben für das Team». Die 21-Jährige ist mittlerweile so richtig in die Gänge gekommen: Nach «nur» zwei Treffern zum Saisonauftakt konnte sie am letzten Samstag zuhause gerade deren neun auf ihr Torekonto gutschreiben lassen und avancierte damit zur Matchwinnerin. «Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, dass es mir so gut gelaufen ist, und dies gerade noch an unserem ersten Heimmatch», strahlt Toska Ferati. Ob sie dies weiterziehen kann? «Ich werde es versuchen», kündigt sie mit einem Schmunzeln an.

Faktor Heimpublikum

Vielleicht könnte ein sie nach vorne peitschendes Publikum das Zünglein an der Wage sein «Es war am Samstag einfach wunderbar, wieder vor den eigenen Fans Handball spielen zu können.» Trotz Zertifikatspflicht erhofft sich Ferati viele Zuschauer und gute Stimmung in diesem Spitzenduell: «Wir freuen uns sehr auf das Spitzenduell. Wir werden auf jeden Fall alles geben – die Fans hoffentlich auch.»

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