Am 7. und 8. Februar 2026 fand in Magglingen das Nationale Hallenmeeting statt. Mehrere Athletinnen und Athleten aus Willisau nutzten den Wettkampf als wichtigen Formtest – und setzten mit persönlichen Bestleistungen, stabilen Serien und wertvollen Erkenntnissen deutliche Ausrufezeichen.

Im Hochsprung bestätigte Marco Roos eindrücklich seine konstant starke Form. Nach einem sicheren Einstieg bei 1,85 m übersprang er alle Höhen bis 1,93 m jeweils im ersten Versuch. Bereits zum dritten Mal in Folge erreichte er in dieser Hallensaison diese Höhe – ein klares Zeichen seiner Stabilität auf hohem Niveau. Auch wenn es diesmal noch nicht ganz zur neuen persönlichen Bestleistung reichte, blickt er zuversichtlich auf die nächste Chance an den Elite-Schweizermeisterschaften vom 1. März 2026.

Auch Elena Getzmann trat im Hochsprung an. Obwohl sie sich körperlich nicht ganz so frisch fühlte wie zuletzt, zeigte sie einen engagierten Wettkampf und ordnete ihre Leistung als solide ein. Ihre konstante Entwicklung lässt weiterhin positiv in Richtung der kommenden Wettkämpfe blicken.

Ein intensives Wochenende absolvierte Lena Pfrunder. Über 200 m nahm sie die SM-Limite ins Visier. Trotz eines technischen Defekts mit Handzeitnahme und längeren Verzögerungen blieb sie kämpferisch und sammelte wichtige Wettkampferfahrung. Auch am Sonntag zeigte sie über 60 m und 400 m vollen Einsatz. Nun richtet sie ihren Fokus entschlossen auf die Schweizer Meisterschaften über 60 m – mit wertvollen Erkenntnissen aus Magglingen im Gepäck.

Greta Heinemann startete ebenfalls über 60 m und 200 m. Über die 200 m zeigte sie sich zufrieden mit ihrem Lauf und bestätigte ihre gute Form. Über 60 m verhinderte ein nicht ganz optimaler Start eine noch bessere Zeit – ein Detail, an dem sie gezielt weiterarbeiten kann.

Samira Roos überzeugte im Sprint mit einem deutlich verbesserten Start und lief die 60 m in 8,54 Sekunden. Auch wenn sie das Tempo in der zweiten Rennhälfte noch nicht ganz durchziehen konnte, zeigt die Entwicklung klar nach vorne. Im Weitsprung erreichte sie 4,59 m. Besonders erfreulich verlief das Kugelstossen: Mit starken 9,01 m blieb sie nur vier Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestleistung und bestätigte ihr Potenzial eindrucksvoll.

Für die grössten Ausrufezeichen sorgte Kim Niggli. Über 60 m sprintete sie dank eines ausgezeichneten Starts in 8,24 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Auch im Weitsprung stellte sie mit 4,98 m eine neue Bestmarke auf – ein Resultat eines optimal abgestimmten Anlaufs und Absprungs. Über 60 m Hürden erzielte sie mit 9,82 Sekunden eine solide Zeit. Selbst im Kugelstossen, wo sie eine technische Umstellung vornahm, sammelte sie wertvolle Erfahrungen für die kommenden Einsätze.

Auch Chantal Scherrer durfte sich freuen: Mit 3,60 m egalisierte sie ihre persönliche Bestleistung im Stabhochsprung. Mit konstanten Sprüngen und einem sicheren Wettkampfverlauf zeigte sie eine starke Leistung und bewies, dass noch weiteres Potenzial nach oben vorhanden ist.

Foto: athletix.ch