Am Sonntag, 31. August 2025, fanden in Nottwil die Schweizer Staffelmeisterschaften statt – ein Wettkampf ganz im Zeichen der Leichtathletik, geprägt von Spannung, Teamgeist und sportlichen Höchstleistungen.

Unter den rund 400 angemeldeten Mannschaften standen auch zwei Teams aus Willisau an der Startlinie. Die U16-Mädchen mit Joy Meier, Anouk Fischer, Samira Roos, Anna Marino und Kim Niggli über 5 x 80 Meter sowie die U18-Athletinnen mit Greta Heinemann, Lena Pfrunder, Elena Getzmann und Mirjam Liem über 4 x 100 Meter.

Nachdem die Sieger über 3 x 1000 Meter ermittelt waren, durften die Sprinterinnen ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Den Auftakt machten die U16-Girls. Mit insgesamt 45 Teams in den Vorläufen war das Ziel klar, die Qualifikation für den Zwischenlauf. Die ersten drei jeder Serie qualifizierten sich direkt für das Halbfinale, dazu kamen die sechs zeitschnellsten Teams. Im zweiten von sechs Vorläufen belegten die Willisauerinnen Rang vier und mussten bangen, ob ihre Zeit für ein Weiterkommen reichen würde. Nach Abschluss aller Läufe stand fest, die Halbfinalqualifikation war geschafft. Eine kurze Analyse mit den Trainern brachte zudem noch einige Wechseloptimierungen für den nächsten Lauf.

Direkt danach griff das U18-Quartett über 4 x 100 Meter ins Geschehen ein. Topmotiviert peilten auch sie den Halbfinal an. Nach starkem Beginn passierte jedoch bei der zweiten Stabübergabe ein Missgeschick, der Stab fiel zu Boden. Trotz schneller Aufnahme und beherztem Schlussspurt war der Rückstand nicht mehr wettzumachen – die Enttäuschung über das frühe Ausscheiden war verständlich. Dennoch konnten sich die Athletinnen nichts vorwerfen, Vorbereitung und Einstellung stimmten, nur das letzte Quäntchen Glück fehlte.

Im Halbfinale wollten die U16-Läuferinnen zeigen, dass sie mit optimalen Wechseln den Favoritinnen Paroli bieten können. Im zweiten von drei Läufen funktionierte die Abstimmung deutlich besser und die Willisauerinnen steigerten sich gegenüber dem Vorlauf nochmals. Der Finaleinzug blieb zwar ausser Reichweite, doch mit Rang 18 unter 45 gestarteten Teams zeigten sie eine starke Leistung.

Für die anwesenden Trainer war es besonders erfreulich zu sehen, wie der Teamgeist in beiden Mannschaften funktionierte und die Willisauerinnen sich gegenseitig lautstark unterstützten.