Am Samstag werden an der Schlussrunde in Aarwangen die letzten Spiele der laufenden Korbball-Meisterschaft der Damen und Herren in der Nationalliga A und B ausgetragen. Dabei stehen wichtige Entscheidungen an. Die Willisauerinnen liegen derzeit auf Rang neun, also einem Abstiegsplatz. Die Mission Ligaerhalt dürfte schwierig, aber nicht unmöglich werden. Der STVW liegt vier Punkte hinter Pfyn, wobei noch drei Spiele ausstehend sind. Die Korbballerinnen müssten somit alle Partien gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass die Thurgauerinnen keine Punkte holen. «Wir haben es zwar nicht in den eigenen Händen. Trotzdem glauben wir an den Ligaerhalt», sagt Spielertrainerin Mirjam Isenschmid.
Die Gegnerinnen von Samstag sind das letztklassierte Team aus Müntschemier, Unterkulm auf Rang sieben – und die Ortsnachbarinnen aus Menznau. Letztere beide kennen die Willisauerinnen bestens von vergangenen Meisterschaften, gegen Müntschemier gelang in der Vorrunde ein hoher Sieg. «Eine Sechserrunde liegt im Bereich des Möglichen, wenn wir nochmals zum Schlussspurt ansetzen und jede einzelne Spielerin die beste Leistung abrufen kann.» Dass Willisau mit schwierigen Situationen umgehen kann, hat das Team an der Schlussrunde im letzten Jahr bewiesen. Auch dort drohte der Abstieg, mit einem furiosen Spieltag gelang dann schliesslich doch der Ligaerhalt. «Mit dem Rücken zur Wand konnten wir eine Top-Leistung abrufen. Ich bin überzeugt, dass uns dies auch dieses Jahr gelingen wird.»
Sollten die Willisauerinnen auf dem neunten Rang verbleiben, hätten sie die Möglichkeit, an der Auf- und Abstiegsrunde am 20. September teilzunehmen. «Wir wollen diese Extrarunde möglichst vermeiden und den Ligaerhalt am Samstag sichern.» (fmü)
Die Spiele der Willisauerinnen:
12 Uhr STVW – Menznau
14.15 Uhr STVW – Müntschemier
15.45 Uhr STVW – Unterkulm





