Am vierten Lagertag kehrte bereits so etwas wie Routine ein. Nach dem Frühstück machten sich die Teilnehmenden in den verschiedenen Sportarten motiviert an die Arbeit. Im Handball standen Spielformen und Kräftigungsblöcke auf dem Programm. Dabei gab es für die sie draussen noch einen Exkurs im Bälle-durchs-Netz-Werfen: Korbball. Die Kinder im Polysport lieferten sich beim «Külevölki» spannende Duelle, während die Leichtathletinnen beim Weitsprung an Technik und Anlauf feilten. Die beiden Nationalturner durften ihre Kräfte beim Steinheben unter Beweis stellen, und im Geräteturnen bot der Airtrack die ideale Gelegenheit, neue Sprünge und Elemente auszuprobieren oder ein wenig Augenlieder zu enspannen.

Zum Zmittag wartete die verdiente Stärkung: feine Spätzli mit Bratwurst. Danach waren am Nachmittag beim Sternlauf Orientierungssinn und Teamarbeit gefragt.

Beim Sternlauf machten sich die Kinder in Gruppen auf den Weg durch Appenzell. An verschiedenen Sternzacken erkundeten sie das Dorf und lösten unterwegs knifflige Fragen. Trotz sommerlicher Temperaturen war die Motivation riesig. Von Posten zu Posten wurde gerannt, gelacht und um jede Minute gekämpft. Für die nötige Abkühlung sorgten die Leiterinnen und Leiter, die mit Wasserpistolen für die eine oder andere überraschende Dusche sorgten. Auch die eigenen Wasserflaschen kamen immer wieder zum Einsatz und machten die Hitze etwas erträglicher.

Nach dem Nachtessen durften die Kinder den Abend etwas gemütlicher ausklingen lassen. Beim Ausgang blieb für die Ältesten genügend Zeit, das Dorf nochmals auf eigene Faust zu erkunden. Auch ein kleines Leitermatch Testspiel durfte nicht fehlen – mit einem eindeutigen Resultat.

Doch damit war der Tag noch nicht ganz vorbei. Den Schlusspunkt setzte am Abend das WM-Achtelfinalspiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Kolumbien. Nerven, Nerven, Nerven. Sieg, Sieg, Sieg! Mit dieser Energie mussten die Kinder ins Bett, an Nachtruhe war kaum zu denken. Dafür ist morgen die Tagwache etwas später.