Heute blieb die Sporttasche grösstenteils im Lagerhaus. Stattdessen hiess es bereits am Morgen: Badehose einpacken und auf gehts in den Säntispark. Die Vorfreude war kaum zu übersehen, denn der Tagesausflug gehörte für viele bereits im Voraus zu den Höhepunkten der Lagerwoche.
Kaum angekommen, verteilten sich die Kinder im ganzen Bad. Während sich die einen direkt auf die grössten Rutschen wagten, liessen es andere etwas gemütlicher angehen und genossen das warme Wasser. Besonders bei den Rutschen entstanden immer wieder kleine Wettkämpfe darüber, wer am schnellsten unten ankommt. Dazwischen hiess es immer wieder: Treppen hochsteigen, hinunterrutschen und gleich wieder von vorne. So kamen an diesem Tag nicht nur unzählige Rutschfahrten, sondern auch eine beachtliche Anzahl Treppenstufen zusammen. Eines war jedoch bei allen gleich. Der Spass kam definitiv nicht zu kurz.
Zur Mittagszeit sorgte die Küchencrew mit selbstgemachten Schnitzelbroten für die passende Stärkung. Nach den vielen Rutschfahrten schmeckten diese besonders gut und gaben genügend Energie für weitere Stunden im Wasser.
Zwischendurch blieb genügend Zeit, sich etwas auszuruhen, neue Energie zu tanken und die vielen Attraktionen des Säntisparks auszuprobieren. Doch ehe man sich versah, war der Nachmittag bereits vorbei und die Rückreise ins Lagerhaus stand an. Im Car war es auf der Heimfahrt deutlich ruhiger als noch am Morgen. Das viele Baden, Rutschen und Treppensteigen hatte doch einiges an Energie gekostet.
Zurück im Lager wartete bereits DAS «Znacht». Die feinen Älplermagronen waren genau das Richtige nach einem Tag im Wasser. Entsprechend wurde an den Tischen fleissig nachgeschöpft. Bevor der Abend ausklang, versammelten sich alle Kinder sowie die Leiterinnen und Leiter für das gemeinsame Gruppenfoto. Nachdem alle ihren Platz gefunden und der Fotograf den richtigen Moment erwischt hatte, war das Erinnerungsfoto auf dem Landsgemeindeplatz im Kasten.
Nach so vielen Rutschfahrten und unzähligen Treppenstufen liess die Müdigkeit nicht lange auf sich warten. Im Lagerhaus kehrte schon früh Ruhe ein und die meisten schliefen wohl schneller ein als an den Abenden zuvor. Schliesslich wollten alle genügend Energie sammeln, damit sie auch für die kommenden Sporttage wieder bereit sind.






