Matchvorschau
Die Mannschaft von Trainer Frank Stein empfängt morgen Samstag zum Saisonabschlussfest die HSG EhrEndingen Celtics. Im Kampf um die Abstiegsränge wollen die Willisauer unbedingt punkten.
von Lars Limacher
Nach einem spielfreien Wochenende geht die Handballsaison für die Grafenstädter in die entscheidende Phase. Bis Ende März stehen für die Willisauer noch vier Spieltage an. Aktuell belegt man Zwischenrang neun und ist somit einen Platz vor den Abstiegsrängen klassiert. Mit einem Heimsieg würde der Abstand auf den ersten Verfolger Frick auf drei Punkte anwachsen, was einem komfortableren Vorsprung gleichkäme. Doch dafür müsste der nächste Gegner erst einmal bezwungen werden. Mit der HSG EhrEndingen Celtics gastiert der Zweitplatzierte in der BBZ-Halle – keine einfache Aufgabe.

Jede Möglichkeit ausnutzen
Rückraumspieler Iwan Grüter erwartet einen starken Gegner. «Sie zeichnen sich sowohl durch eine solide Defensivarbeit als auch durch eine starke Offensive aus, die durch ihre Schnelligkeit gekennzeichnet ist.» An die Partie aus der Vorrunde haben die Willisauer keine guten Erinnerungen: 30:41 lautete das Endresultat. «Für das morgige Spiel erwarte ich deshalb, dass wir ein anderes Gesicht zeigen und unser Potenzial abrufen können», sagt Iwan Grüter.
Bereits morgen Samstag findet in der BBZ-Halle das Saisonabschlussfest statt. «Dass der Saisonabschluss bereits vor dem letzten Heimspiel stattfindet, ist sicherlich ein spezielles Gefühl», meint Iwan Grüter. Doch dies motiviert die Willisauer umso mehr, sich vor Heimpublikum von ihrer besten Seite zu zeigen.
Drei Rücktritte Ende Saison
Auf Ende Saison wird Iwan Grüter – neben Torhüter Sandrin Roos und Flügelspieler Luca Tolusso – aus der ersten Mannschaft zurücktreten. Der 25-jährige Willisauer mit Wohnort in Sursee sieht nach 15 Jahren Handballsport und über 150 Partien in den Aktivmannschaften den Zeitpunkt gekommen, sich umzuorientieren und neue Sportarten auszuprobieren. «Ich blicke auf viele schöne und wertvolle Erfahrungen zurück. Dafür bin ich sehr dankbar.» Besonders in Erinnerung bleiben ihm die Aufstiege in die Interklasse mit den U17- und U19-Junioren sowie der Aufstieg mit dem Herren 1 von der zweiten in die erste Liga. Dazu gehören aber auch die vielen schönen und lustigen Momente, die wir als Team neben dem Platz miteinander erlebt haben. «Darauf blicke ich sehr gerne zurück», hält Iwan Grüter fest.






