Matchvorschau
Nach dem starken 30:26-Heimsieg gegen die HSG Ehrendingen Celtics wartet auf den STV Willisau bereits die nächste Herausforderung. Am Samstag geht es im Cup nach Zürich, wo die Willisauer den Schwung aus dem vergangenen Wochenende mitnehmen und um den Einzug in die nächste Runde kämpfen wollen.
von Frederik Lutz
Nach der Niederlage zum Saisonauftakt in Altdorf konnte der STV Willisau am vergangenen Wochenende die gewünschte Reaktion zeigen. Gegen die favorisierte HSG Ehrendingen Celtics überzeugten die Willisauer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und feierten einen verdienten 30:26-Heimsieg. Nun soll dieses Erfolgserlebnis auch für das anstehende Cupspiel in Zürich zusätzlichen Rückenwind geben.

Konstanz und Teamgeist als Schlüssel
Im Vergleich zum ersten Saisonspiel gelang es Willisau gegen Ehrendingen, über die gesamte Spielzeit konzentriert und konstant aufzutreten. «Wir waren von der ersten Minute an bereit. Die ganze Mannschaft war sehr motiviert, wir sind als Team aufgetreten und auch die Stimmung der Bank, swohl von der Tribüne, war hervorragend », erklärt Torhüter Orlando Kunz. Vor allem die schwächeren Phasen konnten diesmal kurz gehalten werden. Genau diese Konstanz hatte beim Saisonauftakt noch gefehlt.
Der Erfolg gegen den letztjährigen Tabellenzweiten gibt der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen. «Der 30:26-Sieg gegen den klaren Favoriten zeigt uns, dass wir auch gegen starke Gegner bestehen können, wenn wir gemeinsam auftreten und von Anfang an konzentriert sind», so Kunz. Dieses Gefühl wollen die Willisauer nun mit nach Zürich nehmen.
Im Cup zählt jedes Spiel
Im Cup wartet jedoch eine andere Ausgangslage. Ein einziges Spiel entscheidet darüber, ob die Reise weitergeht oder bereits beendet ist. Entsprechend klar ist die Einstellung für Samstag. «Wir wollen den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmen und auch in Zürich von Anfang an konzentriert auftreten. Wichtig ist, dass wir wieder geschlossen als Mannschaft spielen, an unsere Stärken glauben und über die gesamte Spielzeit konsequent bleiben», fordert Kunz.
Da Willisau bisher noch nie gegen Zürich gespielt hat, ist der Gegner nur schwer einzuschätzen. Umso wichtiger wird es sein, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und das eigene Spiel durchzuziehen. «Da wir Zürich noch nicht kennen, müssen wir uns während des Spiels schnell auf den Gegner einstellen. Entscheidend wird sein, dass wir ihre Spielweise früh erkennen und darauf die richtigen Lösungen finden»






