Matchvorschau
Nach dem erfolgreichen Cupauftritt in Zürich wartet auf den STV Willisau die nächste Aufgabe in der Meisterschaft. Morgen, am Samstag, 3. Oktober, empfangen die Willisauer um 20.15 Uhr den HV Olten 1 in der Hallenbadhalle. Gegen den Tabellendritten will das Team den positiven Schwung mitnehmen und den nächsten Entwicklungsschritt machen.
von Frederik Lutz
Der Cup-Sieg in Zürich hat dem STV Willisau gezeigt, dass die Mannschaft enge und schwierige Spiele für sich entscheiden kann. Spielerisch war dabei zwar noch nicht alles auf dem gewünschten Niveau, doch gerade die Art und Weise, wie Willisau auch in schwächeren Phasen im Spiel blieb, stimmt zuversichtlich. «In der Vergangenheit hätten wir eine solche Partie wahrscheinlich noch aus der Hand gegeben. Gegen GC haben wir es geschafft, dranzubleiben und das Spiel am Ende für uns zu entscheiden», erklärt Kreisläufer Brian Büchli. Genau diese Mentalität und diesen Willen will die Mannschaft nun auch morgen gegen Olten auf den Platz bringen.

Konstanz über 60 Minuten
Mit dem HV Olten 1 wartet ein Gegner, den Büchli aus vergangenen Saisons bereits kennt. Speziell ist die Partie für ihn auch persönlich, denn zwei seiner Cousins spielen weiterhin für Olten. Gleichzeitig weiss er, dass sich Willisau nur wenig erlauben darf. «Olten ist eine Mannschaft, die unsere Fehler konsequent bestrafen wird. Deshalb müssen wir von Anfang an versuchen, möglichst wenige technische Fehler zu machen und ihnen unser Spiel aufzudrücken.»
Ein wichtiger Faktor soll dabei die Defensive sein. Mit einer harten und konsequenten Deckung will Willisau Druck erzeugen und daraus Tempo nach vorne entwickeln. Gleichzeitig gilt es, im Angriff geduldig zu bleiben und die eigenen Chancen sauber herauszuspielen. Vor allem die Konstanz über die gesamte Spielzeit bleibt ein zentrales Thema. «Wir hatten immer wieder Phasen, in denen wir etwas den Faden verloren haben. Genau das wollen wir verhindern», so Büchli.
Fokus ganz auf Olten
Auch wenn in zwei Wochen mit dem Cupspiel gegen eine QHL-Mannschaft aus Zürich ein grosses Highlight bevorsteht, richtet sich der Blick momentan klar auf die Meisterschaft. «Für uns bringt es nichts, bereits zwei Wochen vorauszuschauen. Wir wollen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln und morgen die nächsten Punkte holen», sagt Büchli.
Als erfahrener Kreisläufer möchte er der Mannschaft auch in schwierigen Phasen Ruhe geben. Gleichzeitig betont er den Teamgedanken: «Am Ende ist nicht entscheidend, wer die Tore macht oder besonders auffällt. Wenn jeder seine Aufgabe erfüllt und wir füreinander kämpfen, sind wir als Mannschaft am stärksten.» Genau diese Geschlossenheit soll am Samstag helfen, Olten in der Hallenbadhalle vor eine schwierige Aufgabe zu stellen.






