Matchvorschau
Herren 1, 1. Liga, STV Willisau – SG HSC Suhr Aarau II // am Samstag, 4. Oktober 2025, um 20 Uhr, Willisau Hallenbad SPZ
Für die Handballriege des STV Willisau steht der grösste Event der Saison an. Morgen Samstag empfangen die Willisauer Handballer den Tabellennachbarn aus Aarau – und wollen diesen ohne Punkte nach Hause schicken.
von Ramon Marti
1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage, der Platz in der Mitte der Tabelle: Die Bilanz zum Saisonstart liest sich aus Sicht der Willisauer Handballer auf dem Papier ausgeglichen. Rückraumspieler Dennis Minder ist mehrheitlich zufrieden: «Wir haben gut losgelegt, haben eine gute Energie auf dem Platz.» Zwar schmerze die Niederlage gegen die SG Horgen/Wädenswil. Die Aufholjagd jüngst beim Tabellendritten in Muotathal, dank welcher die Willisauer trotz Pausenrückstand noch einen Punkt mitnehmen konnten, stimmt indes positiv. Die Erkenntnis nach drei Partien: «Im Angriff finden wir viele Lösungen, in der Deckung gibt es noch Potenzial», bilanziert Minder.
Karten im Team neu gemischt
Tatsächlich sticht die Offensivstärke des jungen Kaders ins Auge: In sämtlichen drei Partien haben Minder und seine Kollegen über 30 Tore geschossen, beim Heimsieg über die SG Handball Seetal waren es sogar deren 43. Dabei fällt auf: Die Rolle des Top-Torschützen teilen sich die Spieler untereinander auf. In vergangenen Spielzeiten war dies anders, haben sich zumeist Spielmacher Jan Peter und Jung-Talent Mark Büchli die meisten Skorerpunkte aufs Konto notieren lassen. Der Rücktritt von Peter sowie der Wechsel Büchlis nach Emmen (NLB) – wobei letzterer dank einer Talentförderlizenz noch immer an gewissen Willisauer Partien mitmischen darf – haben die Karten beim STV Willisau neu gemischt. «Die Rollen sind nun anders verteilt. Jetzt müssen alle etwas mehr Verantwortung übernehmen.» Minder ist überzeugt: «Das tut uns auch gut.» Und bislang geht das Kartenmischen auf.
Ein umkämpftes Duell
Nun steht mit dem «Super Saturday» morgen Samstag der grösste Event der Willisauer Handballriege an. Auch die erste Herren-Mannschaft darf morgen vor (erfahrungsgemäss grosser) Heimkulisse und unter den Augen der Sponsoren auflaufen. «Das ist jedes Jahr etwas Besonderes.» Die Vorfreude im Team sei gross, spürt Minder: «Wir sind hochmotiviert zu zeigen, was wir draufhaben.»
Auf der Gegenseite steht mit der zweiten Mannschaft der SG HSC Suhr Aarau der unmittelbare Tabellennachbar – auch wenn die Tabelle zum jetzigen Zeitpunkt der Saison nur wenig aussagt. Die Aargauer sind mit je einem Sieg und einer Niederlage ebenfalls mit gemischten Gefühlen in die Meisterschaft gestartet. Minder erwartet dementsprechend ein umkämpftes, ausgeglichenes Duell: «Sie sind jung, schnell und auch technisch stark. Es wird ein schnelles Spiel werden.» Umso wichtiger, dass sie in der Defensive noch einen Zahn zulegen können. «Wenn wir hinten konsequent zustellen und als Team über die vollen 60 Minuten wach sind, kommt das morgen gut.» Klar ist: Am Super Saturday zählt nur der Sieg.






