Matchvorschau

Damen 1, 1. Liga, STV Willisau – LK Zug // am Sonntag, 25. Januar 2026, um 17.15 Uhr, Willisau Hallenbad

Die Willisauer Handballerinnen wollen den zweiten Sieg der Finalrunde einfahren. Mit dem LK Zug kommt ein bekannter Gegner ins Hinterland.

von Ramon Marti

Ein Déjà-vu soll’s werden, wenn die Handballerinnen des STV Willisau übermorgen Sonntag jene des LK Zug empfangen. Denn diese sind den Willisauerinnen durchwegs bekannt: Im vergangenen Herbst waren die beiden Vereine in derselben Hauptrundengruppe, die Willisau als Gruppenerste vor den Zugerinnen (2.) abschloss. Auch im Hinspiel zuhause haben Salome Küttel und Co. die Oberhand behalten, während das Rückspiel an die Zugerinnen ging. «Wir wollen zuhause erneut gegen sie gewinnen, aber das wird alles andere als einfach.»

Mehr Dynamik im Angriff

Die Rückraumspielerin erwartet ein offenes Spiel. «Sie haben einen breiten Kader und werden mit viel Tempo kommen.» Wie es der bekannte Ballermann-Hit voraussagt, wird (der) Zug also tatsächlich keine Bremse haben. Das bedeutet auch für die Willisauerinnen viel Laufarbeit. «Auch wir sind laufstark und wollen dies beweisen. Wir müssen im Angriff wieder mit mehr Dynamik auftreten als zuletzt gegen Uster und brauchen erneut eine starke Defensivleistung.»

Bei den Red Dragons Uster verloren die Willisauerinnen am letzten Wochenende knapp mit 23:26. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Duell – bis zur 50. Minute stand es unentschieden – wurde Willisau die Schlussphase zum Verhängnis. «Wir haben zeitweise ein starkes Spiel gezeigt, am Schluss aber zwei, drei Fehler zu viel gemacht. Das hat uns einfache Gegentore eingeschenkt und uns letztlich leider die Punkte gekostet», bilanziert Küttel. Doch an der Deckungsarbeit habe es nicht gelegen. Vielmehr habe man im Angriff phasenweise zu statisch agiert. «Wir müssen wieder mehr laufen, insbesondere ohne Ball.»

Vollgas geben und ungewohnter Anspielzeit trotzen

Die nächste Gelegenheit zur Verbesserung bietet sich den Willisauerinnen also bereits übermorgen. Auch die teamintern drittbeste Torschützin (43 Saisontore, nach Anja Schwer und Chiara Meier) will dazu ihren Beitrag leisten. Die Anspielzeit um 17.15 Uhr sonntagabends sei zwar nicht gerade ihre liebste, verrät Küttel. «Aber eine grosse Rolle spielt das nicht, wir machen das Beste draus. Und zuhause zu spielen ist letztlich immer schön.»

Trotz ihres jungen Alters zählt die 20-Jährige bereits zu den Leaderinnen. «Auf dem Platz will ich immer mein Bestes geben und versuchen, meinem Team zu helfen. Aber letztlich ist es egal, wer spielt: Alle geben Vollgas und ziehen mit.» In anderen Worten: Gegen Zug gibt es auch für Willisau keine Bremsen.