Es dürfte ein schwieriges Unterfangen für die Willisauer Korbballerinnen werden, den Ligaerhalt in der Nationalliga B noch zu schaffen. Es sind noch sechs Spiele zu absolvieren, und der rettende achte Rang, auf dem derzeit das Team aus Wolfenschiessen mit zehn Punkten liegt, ist mindestens vier Siege davon entfernt. Es bräuchte somit zunächst eine makellose Punkteausbeute am Sonntag in Aarwangen in der zweitletzten Runde.

Unmöglich ist das nicht. Es liegen die Duelle gegen die beiden Teams an, die in der Tabelle direkt vor den Willisauerinnen liegen. Gerade gegen Täuffelen 2, gegen die in der Vorrunde ein ärgerliches Unentschieden resultierte, ist eine Reaktion gefragt. «Wir wissen, was wir spielerisch drauf haben. Ein Sieg ist hier Pflicht», sagt Spielertrainerin Mirjam Isenschmid. Zwei Punkte wären auch wichtig, um die rote Laterne abgeben zu können. Denn nur das neuntrangierte Team kann Mitte September an den Aufstiegsspielen teilnehmen, um allenfalls doch noch in der NLB verbleiben zu können. Das letztplatzierte Team steigt direkt ab. Derzeit fehlt auf die Bernerinnen in der Tabelle ein Zähler. Und auch gegen Wolfenschiessen liegen Punkte drin. «Die Spiele sind immer knapp, und die Gegnerinnen kennen wir bestens. Wir wollen uns möglichst gut auf die Nidwaldnerinnen einstellen.»

Das dritte Spiel findet gegen das Überraschungsteam aus Neukirch-Roggwil statt. Dieses ist erst letztes Jahr in die NLB aufgestiegen und liegt derzeit auf Rang 2. Auffällig auch: Die Thurgauerinnen zeigen sich äusserst treffsicher. Mit bereits 200 erzielten Treffern führen sie diese Liste deutlich an. Dafür ist ihre Verteidigung überwindbar – sie haben mit 169 Körben am zweitmeisten Gegentreffer erhalten. Bereits das Duell in der Vorrunde war knapp. «Wenn wir unsere Defensive stärken können und so verteidigen, wie eine Woche zuvor, ist auch diese Hürde zu bezwingen», sagt Isenschmid. (fmü)

Die Spiele des STV Willisau:

11.15 Uhr STVW – Wolfenschiessen
12.45 Uhr STVW – Neukirch-Roggwil
14.15 Uhr STVW – Täuffelen 2