Die Korbballerinnen des STV Willisau mussten beim Saisonstart in der Korbball Nationalliga B einen Dämpfer hinnehmen. Im thurgauischen Pfyn konnten sie keine Punkte mit nach Hause bringen. Einem Punktgewinn am nächsten kamen sie im Spiel gegen die Aufsteigerinnen aus Moosseedorf 2. Der Beginn verlief ausgeglichen, es war ein stetiges Herantasten. Dann konnten sich die Bernerinnen vorwiegend mit ihren Kombinationen über die Mitte etwas absetzen. Zur Pause stand es 10:8 für die Gegnerinnen. Die Willisauerinnen kämpften sich wieder heran und bewiesen dabei ihre Ausdauer. Doch am Ende reichte es ganz knapp nicht mehr: Mit 15:14 mussten sie eine ärgerliche Niederlage hinnehmen.

In den anderen beiden Partien gegen Urtenen 2 und Menznau war einmal mehr die Korbeffizienz das Problem bei den Hinterländerinnen. Weil zu wenig Würfe den Weg in den Korb fanden, konnten sie nie richtig Druck auf die Gegnerinnen ausüben. «Es ist gerade schwierig, Gründe für die fehlende Korbbeffizienz zu finden. Wenn nur die Hälfte der verschossenen Würfe den Weg in den Korb gefunden hätte, sähe die Situation ganz anders aus», sagt Spielertrainerin Mirjam Isenschmid. Gegen Urtenen 2 brauchte der STVW ein wenig Angewöhnungszeit, um sich auf das Spiel der Gegnerinnen einzustellen. Die Bernerinnen bewiesen einmal mehr ihre Treffsicherheit, ihre Führung war nie in Gefahr. Die Willisauerinnen ihrerseits glänzten mit starken Rebounds und guten Kombination. Aber eben, die Körbe wollten nicht fallen. Und so endete das Spiel gegen Urtenen 2 11:16.

Auch gegen Menznau verlief das Spiel in ähnlichem Stil. Weil es bei den Willisauerinnen nicht anhängen wollte, zogen die Ortsnachbarinnen in der Pause bis auf 10:4 davon. Der STVW liess jedoch den Kopf nicht hängen und griff weiter an. Immerhin konnten sie am Ende noch ein wenig Resultatkosmetik betreiben und das Spiel mit 12:17 beenden.

Für die Willisauerinnen, die mit einem guten Gefühl nach Pfyn gereist waren, war das ein Start zum Vergessen. «Wir hatten viele gute Ansätze. Gerade die Rebounds waren stark und auch einige Kombinationen im Angriff. Es ist daher sehr bitter, dass die Wurfquote heute nicht zufriedenstellend war», sagt Isenschmid. Gleich nächstes Wochenende geht es weiter mit der zweiten Runde und für die Willisauerinnen zugleich die Möglichkeit, den Fehlstart zu korrigieren. (fmü)