Matchbericht

Der STV Willisau belohnt sich auswärts bei den Köniz CATS endlich wieder mit zwei Punkten. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigern sich die Hinterländerinnen nach der Pause deutlich und entscheiden die Partie dank geschlossener Teamleistung sowie konsequenter Chancenauswertung klar für sich.

  • STV Willisau -Köniz CATS

  • 3. März 2026

  • Köniz OZK

  • Resultat: 36:29

von Kim Portmann

Die Willisauerinnen reisten mit viel Motivation und dem klaren Ziel nach Köniz, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Entsprechend konzentriert starteten sie in die Partie und suchten von Beginn an den Weg nach vorne. Im Angriff funktionierte das Zusammenspiel bereits früh gut. Durch geduldiges Aufbauspiel und viel Bewegung ohne Ball erspielte sich Willisau immer wieder gute Abschlussmöglichkeiten. Über verschiedene Varianten im Rückraum sowie über gute Pässe gelang es den Gästen, immer wieder Lücken in der Könizer Defensive zu finden.

In der Defensive zeigte sich jedoch zu Beginn noch etwas Abstimmungsbedarf. Die Könizerinnen nutzten ihre Chancen konsequent und fanden immer wieder Wege durch die Willisauer Abwehr. Besonders über Flügel-Durchbrüche oder Würfe über den Block kamen sie zu Treffern und hielten das Spiel dadurch ausgeglichen. Dennoch liessen sich die Willisauerinnen davon nicht verunsichern. Sie kämpften um jeden Ball, arbeiteten weiterhin konsequent im Angriff und konnten sich nach rund zehn Minuten erstmals leicht mit zwei Toren absetzen.

Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht lange an. Einige technische Fehler im Spielaufbau sowie nicht konsequent genug verteidigte Situationen ermöglichten es den Gastgeberinnen, wieder aufzuschliessen. Das Spiel blieb dadurch intensiv und umkämpft, beide Teams schenkten sich nichts. Immer wieder gelang es Willisau zwar, schöne Treffer herauszuspielen, doch auch Köniz blieb gefährlich und nutzten ihre Möglichkeiten. So entwickelte sich eine spannende erste Halbzeit mit vielen Toren auf beiden Seiten. So ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand von 14:14 in die Pause.

Willisau übernimmt das Kommando

In der Kabine war den Willisauerinnen bewusst, dass sie für den Sieg nochmals eine Schippe drauflegen mussten. Besonders in der Defensive wollte man kompakter stehen und den Zugriff auf die Gegenspielerinnen verbessern. Gleichzeitig sollte das schnelle und variantenreiche Angriffsspiel beibehalten werden. Entsprechend motiviert und fokussiert startete das Team in die zweite Halbzeit. Die Hinterländerinnen konnten aus dem vollen Kader rotieren, hielten das Tempo hoch und verteidigten kompakter.

Im Angriff war das Zusammenspiel nun noch flüssiger, gut herausgespielte Chancen und zielorientierte Spielzüge. Dazu kamen wichtige Paraden im Tor, die Willisau zusätzlich Stabilität und Selbstvertrauen gaben. Mitte der zweiten Halbzeit stand ein komfortabler Vorsprung auf der Anzeigetafel und Willisau liess nicht mehr locker.

Souveräne Schlussphase und verdienter Auswärtssieg

In den letzten 15 Minuten legten die Willisauerinnen nochmals nach, blieben fokussiert und bauten den Vorsprung weiter aus. Die CATS fanden kaum noch Mittel, um den Lauf der Gäste zu stoppen. Am Ende jubelte Willisau über einen lang ersehnten, verdienten 36:29-Erfolg.

Mit diesem Sieg holt sich das Team viel Motivation und Mut für die letzten beiden Spiele der Finalrunde. Weiter geht es am Samstag, 14. März um 17:30 Uhr im BBZ Willisau, gleichzeitig der jährliche Saisonabschluss. Willisau freut sich auf viele lautstarke Fans auf der Tribüne.

Köniz CATS – STV Willisau 29:36 (14:14), Köniz OZK – 57 Zuschauer – SR: Schwarzmeyer Andreas, Kurth Stefan – Strafen: 3×2 Minuten gegen Köniz CATS – 1×2 Minuten gegen STV Willisau

Köniz CATS: Michael White (7), Reinhard (6), Alchenberger (6), Vogel (2), Bachofner (2), Zoubkoff (2), Siegenthaler (1), Feuz (1), Loosli (1), Moser (1), Hofstetter, Thomann (8 %), Zwygart (12 %), Amanuel Staff: Laura Rotondo, Erik Jenk, Shanoshan Ketheswaran, Nora Marti-Carrard, Lisa Wasem

STV Willisau: Donati (10), Meier (5), Günnel (5), Baumeler (5), Livia Portmann (4), Furrer (4), Kim Portmann (2), Marti (1), von Rotz, Yasmin Roth, Anja Roth, Birrer, Schwer, Wigger, Setz (25 %), Roos (14 %). Staff: Jan Peter, Simone Cranz