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Dienstag, 27. November 2018

Damen 1, 1. Liga: HC Kriens - STV Willisau 23:18 (13:7)

Nichts ist es geworden aus dem zweiten Saisonsieg für die Willisauerinnen. Nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel gegen Kriens unterlag das Team von Peter Joller am Samstag im zweiten Vergleich innerhalb einer Woche klar.

Die Startphase der Partie zwischen dem  HC Kriens und dem STV Willisau gestaltete sich ausgeglichen. Mittels schönen Kombinationen im Aufbau kamen die Willisauerinnen zu ihren ersten beiden Treffern. Die Treffer Nummer drei und vier wurden via Kreis und Flügel erzielt. Es war so gesehen ein solider Beginn des Teams von Trainer Petre Joller und beim Stand von 4:4 ahnte noch niemand, welche Wende diese erste Halbzeit nehmen würde. Die Partie schien ausgeglichen und umkämpft.
Nach rund zehn Minuten Spielzeit schlichen sich dann sehr viele Eigenfehler ins Spiel der Willisauerinnen ein. Fehlpässe, technische Fehler und Fehlwürfe häuften sich und auch in der Verteidigung packten die Hinterländerinnen nicht mehr konsequent genug an. Blieb eine fast neunminütige Phase ohne eigenes Tor resultatmässig noch ohne Folgen, zogen die Krienserinnen in den letzten zehn Minuten vor der Pause Tor für Tor davon. Beim Stand von 11:7 für die Gastgeberinnen sah sich Willisau-Trainer Peter Joller gezwungen, seine Spielerinnen bei einem Team-Time-out wieder wachzurütteln. Doch auch diese Massnahme hatte nicht den erhofften Effekt. Die Gäste vermochten auch in den letzten beiden Minuten des ersten Umgangs nicht mehr zu überzeugen und das Heimteam baute seinen Vorsprung sogar noch auf 13:7 aus. Bei diesem Resultat wurden die Seiten gewechselt.

Das Aufbäumen kam zu spät

Auch der Start in die zweite Halbzeit gelang den Gästen nicht nach Wunsch. Es schien fast, als wolle an diesem Abend nichts zusammenpassen. Die Würfe der Krienserinnen konnten nicht geblockt oder konsequent unterbunden werden und so landeten auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit bereits wieder etliche Bälle im Netz des Willisauer Tors. In der 48. Minute führte das Heimteam mit 18:11, die Gäste hatten nie zur angestrebten Aufholjagd ansetzen können. Doch die Hinterländerinnen liessen sich nicht gehen und in den letzten zehn Minuten war wenigstens die Leistung in der Verteidigung wieder besser. Alle Spielerinnen rafften sich noch einmal auf, um den angerichteten Schaden in Grenzen zu halten. Mit einer Umstellung der Verteidigung versuchten die Gäste einige Ballverluste beim Gegner zu provozieren. Dies gelang jedoch nur bedingt. Immerhin schafften es die Willisauerinnen, den Rückstand bis zur Schlusssirene noch auf fünf Tore zu verringern. In den Bereich eines Punktgewinns kam das Team aber nicht mehr. Zu schwach war die erste Halbzeit und auch der erste Teil der zweiten Halbzeit gewesen.

Heimspiel gegen Malters

Diese Niederlage ist für die Willisauerinnen bitter. Nicht zuletzt aufgrund der Eindrücke des Hinspiels ist klar, dass das Team deutlich mehr zeigen könnte. Die Abläufe haben aber nicht so gepasst, wie sie trainiert worden waren. Nun heisst es nach vorne zu schauen und es bei nächster Gelegenheit besser zu machen. Am nächsten Samstag (17 Uhr, Hallenbad) spielen die Willisauerinnen gegen den HC Malters vor heimischem Publikum. Bis dahin bleibt eine Woche Zeit, um zu analysieren, was in der nächsten Partie besser gemacht werden muss.    mit


Kriens – Willisau 23:18 (13:7)
Meiersmatt. – 30 Zuschauer. – SR Hess, Zimmermann. – Strafen: 1x2 Minuten gegen Kriens; 3x2 Minuten gegen Willisau. – Kriens: Dittrich/de Jesus; Leyers, Marcello (3), Bühler (2), McCarthy, Inäbnit (2), Bossart, Loretz (7), Schnider, Minder, Willimann (4), Rinderli (5). – Willisau: Thomi/Sägesser; Meier, von Rotz (1), Tanner (5), Krähenbühl, Egli (1), Glover (2), Bucheli (1), Günnel (5), Amrein (3), Vojtaskova, Blum.


Handball. 1. Liga, Gruppe 2: HC Kriens – STV Willisau 23:18. – Rangliste: 1. SG Muotathal/Mythen-Shooters 8/13. 2. Malters 8/11. 3. Handball Emmen 7/10. 4. Kriens 9/6. 5. Zug III 7/4. 6. Willisau 7/2.