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Mittwoch, 21. November 2018

Cup-Sechzehntelfinal: Damen 1 (19.11.) und Damen 2 (14.11)

von Fabienne Mühlemann und Adriana Aregger

Nach einem Freilos in der 1. Runde musste das Willisauer Damen Fanionteam für den Cup-Sechzehntelfinal nach Langrickenbach im Kanton Thurgau reisen. Dort traf man auf Eggethof, eine Mannschaft, die man bisher nicht kannte.

Der Start gelang den Willisauerinnen souverän. Eine exzellente Trefferquote und gute Abwehrarbeit brachten die Grafenstädterinnen früh 7:2 in Front. Ein netter Nebeneffekt war, dass aus allen Lagen geskort wurde und mit geduldigen Angriffen schöne Spielzüge gelangen.

Doch das Team um Trainer Dominik Bühler konnte die gute Leistung nicht konstant durchziehen. Plötzlich schlichen sich Ungenauigkeiten und Fehlpässe ein. Diese boten den Thurgauerinnen die Möglichkeit, ihr Spiel neu aufzuziehen. Und plötzlich war es Eggethof, das aus allen Lagen traf. Die Hausherrinnen kamen den Willisauerinnen bedrohlich nahe. Doch den noch verbliebenen Vorsprung konnte der STVW ins Ziel retten. Dank dem 15:13-Sieg zieht das Damen 1 in den Achtelfinal ein.

Damen 2 ausgeschieden

Die Willisauerinen gingen an den Cup nach Urtenen-Schönbühl, alle waren sehr gespannt, wie die Mannschaft von Urtenen 4 aufgestellt ist. Sie gingen mit ihrem Können in das Spiel. In den ersten Minuten war das Spiel sehr aufgeglichen. Danach hat aber Urtenen aufgedreht und sie waren sehr überlegen, überliefen die Verteidigung häufig und hatten auch viele Gegenstösse. Die Grafenstädterinnen konnten leider nicht mehr mithalten. In der Halbzeit war Urtenen klar voraus.

In der zweiten Halbzeit probierten die Willisauerinnen Spass am Spielen zu haben, denn viel zu verlieren gab es nicht mehr. Sie wollten für sich noch das Beste aus dem Match machen. Doch dann erhielt das Damen 2 wegen eines Fouls die rote Karte. Eine Spielerin von Urtenen konnte nur noch so gestoppt werden. Dies bedeutete Unterzahlspiel während 5 Minuten. Die Willisauerinnen meisterten diese kritische Situation aber gut und konnten glücklicherweise in dieser Zeit einige Körbe erzielen. Dies reichte aber trotzdem nicht zum Sieg. Die zweite Cuprunde endete mit 24:9 für Urtenen. Dabei schafften die Willisauerinnen den Sprung in die dritte Runde nicht. Mitnehmen können die Willisauerinnen sehr viel von diesem Spiel. Urtenen war ganz klar überlegen und spielte die meiste Zeit sehr fair. Ein Gegner gegen den man verlieren darf, Willisau hat jedoch nie aufgegeben und nie den Kopf hängen lassen. Dies ist ihnen hoch anzurechnen.