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Dienstag, 21. August 2018

Damen NLA, 5. Runde Damen, vom Sonntag 19. August 2108, in Brügg (BE)

Der Ligaerhalt rückt in die Ferne

Die fünfte Runde der Korbball Meisterschaft in der Nationalliga A lief für die Willisauerinnen nicht nach Wunsch. 3 Niederlagen mussten hingenommen werden.

von Fabienne Mühlemann

Es hatte nicht sein sollen. Obwohl die Willisauerinnen in der vorletzten Runde der NLA im bernischen Brügg guten Korbball zeigten, reichte es zu keinen Punkten. Somit besteht kaum mehr Hoffnung auf den Ligaerhalt. Auf den sichernden achten Platz fehlen fünf Punkte, insgesamt gibt es nur noch sechs zu gewinnen.

Zu abgeklärter Gegner

Die erste Partie am vergangenen Sonntag traten die Spielerinnen des STVW gegen den Schweizer Meister an. Täuffelen, diese Saison noch ungeschlagen, startete dank zwei Penaltys gut ins Spiel. Die Willisauerinnen wehrten sich aber gegen die starken Bernerinnen. Bis zur Pause waren sie am Gegner dran. Eine kurze Schwächephase nach dem Wiederanpfiff besiegelte aber die Niederlage. Täuffelen agierte zu abgeklärt und verwertete ihre Schüsse souverän. Die Hinterländerinnen bekundeten Mühe in der Verteidigung und konnten ihre Chancen zu wenig ausnutzen. So resultierte am Ende ein 14:7 zu Gunsten des Gegners. Am Ende des Tages konnte Täuffelen im Übrigen vorzeitig den Schweizer Meistertitel feiern.

Chance zum Anschluss verspielt

Die wichtige Affiche gegen den direkten Konkurrenten Erschwil-Grindel folgte darauf. Das Spiel war von einer unglaublich starken Trefferquote geprägt. Willisau korbte souverän – Erschwil aber noch effizienter. Fast jeder Weitschuss fand den Weg in den Korb. Die Zuschauer spürten, dass es in der Partie um viel ging, denn sie war hart geführt. Viele Penaltys und gelbe Karten wurden ausgesprochen. Kurz vor Schluss führten die Solothurnerinnen mit zwei Körben Vorsprung. Willisau konnte den Anschluss nicht mehr herstellen. Am Ende verlor die Equipe von Dominik Bühler den Kampf mit 16:13.

Kein Erfolgserlebnis

Nun hatte der STVW nichts mehr zu verlieren. Gegen Bachs wollte man nochmals die letzten Kräfte bündeln und die Runde mit einem positiven Erlebnis abschliessen. Zu Beginn patzten die Zürcherinnen des Öfteren im Abschluss. Willisau zeigte ein gewohnt schnelles Offensivspiel, agierte in der Defensive aber zu wenig aggressiv. So war die Partie lange ausgeglichen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr schwanden die Kräfte der Grafenstädterinnen. Oft war man einen Schritt zu spät und konnte den Gegner nur mit Fouls stoppen, welche zu Penaltys führten. Trotz gutem Korbballspiel gelang es den Willisauerinnen nicht mehr, das Blatt zu wenden. Das Spiel ging mit 10:13 verloren.

Willisau (rot) im Spiel gegen Erschwil-Grindel.