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Dienstag, 06. März 2018

Herren 3. Liga: Handball Emmen b – STV Willisau 26:20

Nie richtig ins Spiel gefunden

(Lars Limacher) Mit dem jüngsten Durchschnittsalter trat das Herren «Zwöi» auswärts in Emmen an. Die Willisauer fanden nie richtig in die Partie und verloren am Ende verdient.

Das Resultat stand an diesem Spieltag schon vor der Partie nicht im Vordergrund. Für Trainer Arno Huber waren andere Faktoren wichtiger: Einfachen, strukturierten Handball zu spielen und Freude am Spiel zeigen. Die junge Mannschaft sollte ohne Druck aufspielen und sich etwas zutrauen. Der Start in die Partie verlief eher harzig. Die Willisauer konnten zwar gleich nach Angriff in Führung gehen, schafften es im Anschluss aber nicht, einen Vorsprung herauszuholen. Das junge Team zeigte einige gute Ansätze. Der Einsatz stimmte und wenn sich im Angriff eine Lücke auftat, versuchte man diese auszunutzen. Dennoch liessen die Grafenstädter einige Sachen an diesem Tag vermissen. Das Aufbauspiel verlief eher knorzig und langsam, Druck auf das gegnerische Tor fand nur selten statt und die Spielauslösungen wurden nicht immer korrekt ausgeführt. Dennoch versuchte man es immer wieder. Bis zur Pause handelten sich die Willisauer einen 4-Tore Rückstand ein. In Durchgang Zwei wollte man zurückschlagen. Die Abwehrarbeit funktionierte gut. Der Gegner schaffte es nur mit grosser Mühe, zum Torerfolg zu kommen. Leider konnte die Mannschaft von Trainer Arno Huber auch in der zweiten Hälfte im Angriff nicht überzeugen. Es wurden zu wenige klare Chancen kreiert, als das eine Aufholjagd drin gelegen wäre. Das Endresultat lautete 20:26.

Emmen Rossmoos, 50 Zuschauer, STVW: Remo Riedweg, Florian Mehr; Manuel Peter, Adrian Kurmann, Alexander Schacher, Severin Matter, Lars Limacher, Michael Meyer, Iwan Grüter, Luca Tolusso, David Wicki, Valentin Renggli – Coach: Arno Huber

 

Damen 2. Liga: SG HV Olten 1 – STV Willisau 23:19 (12:12).

Chance auf Revanche vertan

(Franziska Sägesser) Die ersten 10 Minuten waren ausgeglichen. Anschliessend war die Verteidigung der Willisauerinnen zu wenig kompakt und dadurch konnten die Oltenerinnen ihr Vorsprung auf fünf Tore erweitern. Das letzte Drittel der ersten Halbzeit kämpften sich die Grafenstädterinnen wieder zurück. Aufgrund der guten Verteidigungsarbeit schafften die Gegnerinnen kein Tor mehr zu erzielen und sie selber konnten den Rückstand aufholen. So stand es in der Pause 12:12. Die Ansage der beiden Trainer in der Pause war klar; in der Verteidigung weiterhin so gut zupacken wie zuletzt und im Angriff die eigenen Stärken ausspielen. Leider konnte dies das Team zu wenig konstant umsetzen. Die Willisauerinnen hatten immer wieder gute Phasen, worin sie ihr Spiel spielen konnten und dann wiederum gelangen den Gegnerinnen zu einfachen Tore. Zusätzlich verwerteten die Grafenstädterinnen viele Torchancen durch Fehlpässe und Fehlschüsse nicht. Zehn Minuten vor Schluss zeigten die Willisauerinnen, dass sie gewinnen wollen und verkleinerten ihren Rückstand von fünf auf zwei Tore. Ihr Kampfgeist reichte jedoch nicht aus und sie verloren mit vier Toren.

Buchs Suhrenmatte - Schiedsrichter: Friker Brian - Strafen: 1x2 Minuten gegen SG HV Olten- 1x2 Minute gegen Willisau: Bettina Peter, Patricia Studer; Lena Borer, Svenja Bucheli (8), Stefanie Burger (5), Andrea Bussmann(1), Justin Krähenbühl (1), Daniela Meyer (1), Anja Roth (1), Franziska Sägesser, Andrea Zimmerli, Evelyne Zimmerli (2), Coach: Sabine Büchli-Rudolf, Ernesto Piazza.

 

Damen 2. Liga, Abstiegsrunde: STV Willisau - SG RW Thun 3 19:11 (10:2)

(Evi Bühler) Zum zweiten Mal am selben Wochenende traten die Willisauer Handballerinnen des "Dame-Zwöi" am Sonntag zu einer Partie der Abstiegsrunde an. Der Match vom Vorabend auswärts gegen den HV Olten ging leider knapp verloren. Um so wichtiger war es die zwei Punkte wenigstens zuhause zu holen, um sich eine optimale Ausgangslage für den Saisonabschluss zu verschaffen.

Der Start glückte dem STV Willisau in der Verteidigung sehr gut. Die Thunerinnen erzielten in den ersten Minuten keinen Treffer, hatten sie doch bereits Mühe, überhaupt Anspielstationen zu finden. Die Willisauerinnen deckten agressiv und äusserst agil und boten ihren Gegnerinnen wenig Möglichkeiten ihr Spiel aufzuziehen. Der Angriff der Grafenstädertinnen allerdings, liess vorerst zu wünschen übrig. Zu ungenau waren die Zuspiele und Abschlüsse. Durch einige schöne Einzelaktionen führte Willisau jedoch nach 11 Minuten mit 4 zu 0 Toren, was den gegnerischen Coach zu einem frühen Teamtimeout zwang. Das erste Tor für Thun fiel schliesslich durch einen verwerteten Siebenmeter. Doch vorerst blieb dies die einzige Chance der Gäste, während die Angriffsmaschinerie der Willisauerinnen langsam aber sicher in Gang kam. Mit temporeicher Vorwärtsbewegung überrannten sie die überforderten Bernerinnen förmlich. Bis zur Pause hatten sie ihren Vorsprung bereits auf 8 Tore ausgebaut.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, jedoch seitens der Willisauerinnen weit weniger spritzig, als noch in der ersten Hälfte. Das Spiel beider Teams war von vielen Fehlern geprägt. Thun fing sich schneller und griff plötzlich konsequenter und mit viel mehr Tempo an. Dies schien das Heimteam zu verunsichern, denn auf einmal war man in der Verteidigung wieder und wieder einen Schritt zu spät und die Gäste holten kontinuierlich auf. Mitte der zweiten Halbzeit erwachten schliesslich die Willisauerinnen wieder und fanden zu ihrem temporeichen Spiel zurück. Zwar gelangen den Bernerinnen weiterhin zu einfache Tore, doch durch schön herausgespielte STV-Treffer konnte die Büchli-Borer-Truppe den beruhigenden Vorsprung stets halten. Am Ende resultierte ein klares 19-11.

Willisau Hallenbad - Zuschauer: 30 - 6x2-Minuten gegen Thun - Willisau: Bettina Peter, Patricia Studer; Lena Borer, Svenja Bucheli (3), Stefanie Burger (4), Andrea Bussmann, Zora Furrer (1), Justine Krähenbühl, Daniela Meyer (2), Anja Roth, Tanja Steinmann (1), Andrea Zimmerli, Evelyne Zimmerli (8/3). - Coaches: Roland Borer, Sabine Büchli.