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Freitag, 06. Juni 2014

Auffahrtsmeeting vom Donnerstag, 29. Mai 2014 in Langenthal

Beim nationalen Auffahrtsmeeting in Langenthal zeigten die Athletinnen und Athleten des STV Willisau aufsteigende Tendenz. Sprinter und U20-WM-Kandidat Andreas Haas knackte im Vorlauf zum ersten Mal in dieser Saison über 100 Meter die 11-Sekunden-Marke.

von Esther Peter-Dossenbach

Mit der Zeit von 10,96 Sekunden qualifizierte er sich für den A-Final. In diesem blieb er in 11,16 Sekunden zwar etwas unter seinen Möglichkeiten, doch er hat nun die Gewissheit, dass er zu den schnellsten nationalen U20-Läufern gehört und er sich berechtigte Hoffnungen auf den Platz in der 4-x-100-Meter-Staffel machen darf.

Yannick Wey belegte über 600 Meter in der zweiten Serie den vierten Platz. Seine Zeit von 1:26,51 Minuten kann sich sehen lassen. Er ist bereit für die kommenden Aufgaben über 800 Meter. Eine klare zeitliche Steigerung gegenüber dem Saisonauftakt gelang Andreas Meyer über 1000 Meter.

Der 28-Jährige entschied die zweite Serie in 2:28,71 Minuten klar zu seinen Gunsten. Nicht ganz bis zum Schluss konnte Dominic Barmet das hohe Tempo durchziehen. Er beendete die zweieinhalb Bahnrunden in einer Zeit von 2:43,42 Minuten.

Geglückter Saisoneinstand

Stefanie Barmet und Seline Scherrer vertraten die STVV-Farben bei den Frauen. Über 600 Meter musste Stefanie Barmet einzig der seit Jahren dominierenden Bütschwilerin Selina Büchel den Vortritt lassen. Hinter der überlegenen Siegerin belegte sie in 1:33,26 Minuten den zweiten Platz und durfte sich damit über einen gelungenen Saisoneinstand freuen.

Mit Rang fünf gelang auch Lisa Stöckli in dieser Serie ein starkes Rennen. Die Grosswangerin startet für die Läuferriege Gettnau, absolviert aber einige Trainingseinheiten mit dem STV Willisau, unter anderem bei Josef Vogel. Die Zeit von 1:34,34 Minuten über die anderthalb Bahnrunden bestätigte ihr, dass der Formaufbau stimmt.

Erfolgreiches Comeback

Zum ersten Mal nach einer längeren Verletzungspause stand Seline Scherrer über 1000 Meter wieder an der Startlinie. Für sie stand nicht primär die Zeit im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden und zu sehen, wo sie im nationalen Vergleich steht. Die Maturandin darf dieses Comeback als geglückt betrachten. Die Ziellinie überquerte sie in 3:03,20 Minuten als Neunte. Viel wichtiger als Rang und Zeit war für Seline Scherrer die Tatsache, dass sie schmerzfrei blieb. Nun wird sie weiter intensiv «arbeiten» und den Trainingsaufwand nach und nach steigern. Sie hat mit diesem Rennen die Gewissheit, dass sie mit der U20-Spitze mithalten kann.

Seline Scherrer feierte ihre Wettkampf-Rückkehr nach längerer Verletzungspause.