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Freitag, 28. März 2014

STV Willisau, Handball – Herren 1. Liga, Gruppe 2

Handball Emmen – STV Willisau, Samstag, 29. März 2014, 18.30 Uhr, Rossmoos-Halle, Emmen

Nach der knappen 26:28-Niederlage gegen die SG Pilatus steht der STV Willisau gewaltig unter Druck, das Team hat es nicht mehr in der eigenen Hand. Um die Chance auf den direkten Ligaerhalt zu wahren, müssen die beiden letzten Spiele zwingend gewonnen werden.

von Alexander Schürch

Wieder machten STVW-Trainer Hans-peter Arnold zehn schwache Minuten seines Teams einen Strich durch die Rechnung. Das Spiel gegen den TV Birsfelden konnte man während langer Zeit ausgeglichen gestalten, ehe sich die Mannschaft in einem Zwischentief wiederfand, von dem sie sich nicht mehr erholen konnte. «Mit vielem war ich zufrieden, doch dies bringt uns nicht weiter. Wir haben wieder verloren», so Arnold.

Auf Ausrutscher hoffen

Mit dieser Niederlage wurde die Situation für Willisau zunehmend schwieriger. Die Grafenstädter liegen aufgrund des um 25 Tore schlechteren Torverhältnisses als Direktkonkurrent Muotathal noch immer auf einem Barrage-Platz. «Mit dem Sieg über den KTV Muotathal konnten wir zwar die Pflicht erfüllen. Wir haben aber schon auf Punkte aus den Partien gegen die beiden Spitzenteams SG Pilatus und Birsfelden gehofft», so Arnold. Angesichts dessen sei es enttäuschend, dass man es nun nicht mehr in der eigenen Hand habe und auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen müsse.

Wiederum wichtig im Willisauer Spiel waren am vergangenen Wochenende die Routiniers Philipp Mehr, Thomas Metz und Marco Hansen. «In gewissen Situationen sind sie dank ihrer langjährigen Erfahrung gegenüber den Gegnern im Vorteil und können dem Team so auf ihre Weise helfen», sagt Arnold. Sie werden auch in den letzten beiden, so eminent wichtigen Partien eine wichtige Stütze sein.

«Das gewisse Etwas»

Für Trainer Arnold haben die letzten beiden Saisonspiele durchaus auch ihren Reiz. «Solche Situationen machen doch unseren Sport aus, dafür trainieren wir. Sicherlich hätten wir es lieber, wenn wir um die Plätze in der Aufstiegsrunde hätten mitspielen können, doch die beiden hoffentlich letzten Partien dieser Spielzeit bergen das gewisse Etwas.»

Morgen Samstag trifft das Willisauer Fanionteam auf den Absteiger Handball Emmen. Aufgrund dessen sowie der zuletzt erbrachten Leistungen gilt Willisau als Favorit. Doch Hanspeter Arnold hebt den Warnfinger: «Emmen hat schon gegen deutlich stärkere Teams Punkte eingefahren. Diese Partie muss zuerst gespielt sein.»

Wer auch immer den Willisauern gegenübersteht, ein Sieg ist Pflicht.