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Montag, 12. April 2021

Eine intensive Trainingswoche und dazu verrücktes Aprilwetter

Am Montagmorgen pünktlich um 10:00 Uhr begrüsste der langjährige Lagerorganisator Michele Marino seine Athleten und Athletinnen nicht im deutschen Breisach, sondern auf dem etwas näher gelegenen Schlossfeld in Willisau. Die warmen Sonnenstrahlen und die perfekten Frühlingstemperaturen luden förmlich zum Trainieren ein. Die beiden Tageseinheiten, in welchen an der Schnelligkeit und der Explosivität gearbeitet wurde, steckten die jungen SportlerInnen mit ihren frischen Beinen problemlos weg.

Winterliche Wetterverhältnisse als zusätzliche Herausforderung

Am Dienstag bestätigte sich das Sprichwort: „Im April, im April, macht das Wetter was es will!“ auf eindrucksvolle Art und Weise. Innerhalb von wenigen Stunden kam es zu einem Temperatursturz von etwa 20° Celsius und das Tartan der Rundbahn wurde durch einen weissen Teppich ersetzt. Dies hielt die feurigheissen Leichtathletikcracks natürlich nicht davon ab die Trainingseinheiten bis zum Schluss durchzuziehen. Die Trainer und Trainerinnen waren gut darin beraten die Flipflops im Schuhschrank zu belassen und stattdessen die Winterschuhe zu montieren. Glücklicherweise schmolz der Schnee am Nachmittag bei leichten Sonnenstrahlen schnell und das altbekannte rot kam wieder zum Vorschein. Leider wiederholte sich das Spiel am Mittwoch erneut und die Sandgrube wurde zur Schneegrube. Dennoch zeigten alle Teilnehmenden vollen Einsatz und die Trainings wurden fleissig absolviert. Nach diesen zwei Wintertagen hat die Leichtathletik ihren Ruf als Schönwettersportart definitiv abgelegt und die Lagerteilnehmenden sind nun abgehärtet für die kommende Wettkampfsaison auch bei schwierigen wettertechnischen Voraussetzungen.

Die Sonne gibt ihr Comback

Ab dem 2. letzten Tag der Intensivwoche dominierte die Sonne das Geschehen und die Winterausrüstung konnte abgelegt werden. Das Pendent von Muskelkater und schweren Beine bei den Sportlern, ist die heisere Stimme bei den Coaches. Diese kamen nach strengen Tagen erstmals zum Vorschein und wurden jedoch gekonnt ignoriert. Beim Weitsprung wurde am Absprung gefeilt wobei der Sandkasten nächstens verlängert werden muss, im Hochsprung überquerten die Athleten die Latte, welche auf schwindelerregenden Höhen lag problemlos und zwischen den schnellen Sprints musste die Bahn abkühlen um nicht davon zu schmelzen. Der letzte Tag steht traditionellerweise im Zeichen des Staffeltrainings. Es herrschten nun sommerliche Temperaturen und die Sonnencreme kam zum Abschluss doch noch zu ihrem Einsatz. Es galt die letzten Kräfte zu mobilisieren und die Übergaben analog den grossen Leichtathletikstars zu kopieren. Nach hervorragenden Leistungen durch die ganze Woche verdienten sich Lagerteilnehmenden und Coaches ein grosses Stück Glace.

Besten Dank an alle Trainer und Trainerinnen die sich für den Leichtathletiknachwuchs eingesetzt haben in dieser Woche. Dank gebührt jedoch auch den jungen Sportler und Sportlerinnen die mit vollem Einsatz dabei waren und sich durch nichts beirren liessen. Nächstes Jahr geht es hoffentlich wieder wie gewohnt nach Deutschland ins Trainingslager.