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Dienstag, 07. Juli 2020

Keine Bestleistungen in Luzern

Auch das Meeting Spitzenleichtathletik Luzern fiel diesem Jahr dem Coronavirus zum Opfer. Am Freitag fand auf der Luzerner Allmend stattdessen ein Einladungsmeeting mit nur wenigen Athleten, Disziplinen und Zuschauern statt.

Doppelstart von Raphael Huber

Nicht ideal waren die eher kalten und windigen Bedingungen am Freitagabend für die Weitspringer. Sämtliche Teilnehmer blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten. Keine Ausnahme bildete dabei der amtierende Junioren-Europameister im Zehnkampf Simon Ehammer (TV Teufen), welcher sich vor einer Woche auf 8.15 Meter gesteigert hatte. In Luzern sprang er 7.56 Meter weit. Auch Raphael Huber (STV Willisau) erwischte nicht den besten Tag. Gerne hätte er seine Sieben-Meter-Sprünge vom vergangenen Samstag bestätigt. Stattdessen gingen 6.69 Meter in die Rangliste ein, wobei vier seiner sechs Sprünge ungültig waren. «Mir fehlte die Lockerheit. Es war eher kühl und die zwei Prüfungen, welche ich vor dem Wettkampf geschrieben habe, waren wohl doch etwas zu viel. Es gelang mir in der Folge nicht, den Fokus auf den Wettkampf zu richten», so der Ettiswiler. Einen Tag später stand der Wirtschaftsinformatikstudent anlässlich eines kleineren Meetings des LC Luzerns erneut an selber Stätte im Einsatz. Dabei sprang er 6.61 Meter weit und brach den Wettkampf nach dem 3. Versuch ab. «Leider lief es mir an diesem vollbepackten Wochenende nicht nach Wunsch, daraus werde ich sicher die richtigen Schlüsse ziehen. Nach zwei technisch unsauberen Sprüngen sowie einem ungültigen Versuch, brach ich den Wettkampf vorzeitig ab.» Mit dem Nebiker Til Schuppan nutzte ein weiterer Athlet des STV Willisau das Meeting in Luzern als Formtest. Mit 11.69 Sekunden über 100 Meter blieb er dabei lediglich eine Hundertstelsekunde über seiner persönlichen Bestzeit. Simon Schüpbach (LR Gettnau) entschied das 1000-Meter-Rennen in 2:29.47 Minuten für sich. Der Schötzer blieb dabei nur knapp über seiner Bestzeit, welche bei 2:28.56 Minuten steht.