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Dienstag, 05. Februar 2019

Damen 1, Abstiegsrunde: DHB Rotweiss Thun II - STV Willisau 17:19 (4:10)

Die Willisauerinnen konnten in der 1.-Liga-Abstiegsrunde nachdoppeln und den Auftaktsieg gegen Kriens bestätigen. Auswärts gegen Thun II siegte das Team von Peter Joller mit 19:17.

Das Willisauer Frauen-Fanionteam reiste am Samstag ins Berner Oberland zum Gastspiel gegen die 2. Mannschaft des DHB Rotweiss Thun. Die beiden Teams waren in der Vergangenheit schon öfter aufeinandergetroffen. Doch in den letzten fünf Jahren hatten es die Willisauerinen nie geschafft, Punkte aus Thun zu entführen. Nicht selten glichen die Partien regelrechten Abwehrschlachten, doch nun wollten die Hinterländerinnen endlich einmal etwas Zählbares aus Thun mitnehmen.
Die Voraussetzungen dafür waren allerdings nicht optimal: Im Abschlusstraining hatte sich Livia Amrein am Fuss verletzt und auch die Grippe machte vor den Willisauerinnen nicht halt, sodass sie lediglich mit zwei Auswechselspielerinnen antreten konnten.

Nur vier Gegentore vor der Pause

Doch die Willisauerinnen waren topmotiviert, nach dem Startsieg zur Abstiegsrunde gegen Kriens ein weiteres positives Ergebnis folgen zu lassen. Das Team von Trainer Peter Joller erwischte einen guten Start in die Partie. Vor allem mittels schnellem Druckspiel konnten die Hinterländerinnen in der Offensive immer wieder Lücken reissen und ihre Angriff erfolgreich abschliessen. Und in der Defensive konnten sich die Gäste auf Torhüterin Isabel Thomi verlassen, welche vor allem in der ersten Halbzeit eine sehr starke Leistung zeigte. In den ersten acht Minuten liessen die Willisauerinnen kein einziges Tor zu und führten mit 4:0.
In der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft und die Hinterländerinnen versuchten, dem Heimteam möglichst keine guten Wurfchancen zu ermöglichen. Beim Stand von 6:2 sah sich der gegnerische Trainer bereits gezwungen, sein Time-out zu nehmen und seine Spielerinnen aufzuwecken. Peter Joller seinerseits ermutigte seine Akteurinnen, am besprochenen Gameplan wie bis anhin festzuhalten. Dies klappte weiterhin sehr gut und die Willisauerinnen musste im Verlauf der gesamten ersten Halbzeit gerade einmal vier Treffer zulassen. Beim Stand von 10:4 wurden die Seiten gewechselt.

Spannende zweite Halbzeit

Auch der Start in den zweiten Umgang gelang den Willisauerinnen gut. Der 6-Tore-Vorsprung konnte bis zur 40. Minute gehalten werden. Doch beim Stand von 13:7 schlichen sich bei den Gästen vermehrt Fehler ein. Unnötige Ballverluste, Fehlwürfe und kleine Unkonzentriertheiten führten dazu, dass die Thunerinnen ihren Rückstand immer weiter verkürzen konnten. Nach 45 Minuten stand es nur noch 14:11 für die Gäste aus Willisau. Für sie galt es nun, die Nerven zu behalten. Und dank weiterhin konzentrierter Verteidigungsarbeit gelang es ihnen, die Berner Oberländerinnen konstant auf Abstand zu halten. Fünf Minuten vor Schluss führten die Willisauerinnen immer noch mit 18:15. Das sollte eigentlich reichen, dachte man. Doch die Thunerinnen gaben sich noch nicht geschlagen, stellten auf eine offensive Deckung um und versuchten noch einmal alles. Doch diese Spielweise führte auch zu freien Räumen, welche die Willisauerinnen geschickt zu nutzen wussten.
So war die Freude gross, als endlich die Schlusssirene ertönte und beim Stand von 19:17 zwei weitere wichtige Punkte im Trockenen waren.
Bereits am nächsten Samstag (17.15 Uhr, Hallenbad) geht der Kampf um den Klassenerhalt für das Team von Trainer Peter Joller mit dem Heimspiel gegen die 2.  Mannschaft des HV Herzogenbuchsee weiter.    mit

Thun II – Willisau 17:19 (4:10)
Gotthelf. – 50 Zuschauer. – SR Bauknecht, Ryser. – Strafen: 4x2 Minuten gegen Thun II; 5x2 Minuten gegen Willisau. – Thun II: Derché; Ganz (3), Graf (2), Karlen (2), Müller (3), Hutmacher (2), von Allmen, Gerber (1), Schranz, Sterchi (4), Studer, Zimmermann. – Willisau: Thomi; Meier (1), von Rotz, Tanner, Cranz (5), Egli (2), Glover (3), Bucheli (7), Blum (1).