Aktuell

Freitag, 01. Februar 2019

Damen 1, Herren 1: WMS-Schlussrunde, 2.-3. Februar 2019, Luzern

von Fabienne und Kilian Mühlemann

Der Kampf um den Innerschweizer Meistertitel geht in die letzte Runde. Während die Willisauer Frauen noch eine kleine Chance auf den Pokal haben, können es die Männer gelassen nehmen.

Die Innerschweizer Meisterschaft 2018/19 neigt sich bereits dem Ende zu. Am Wochenende wird die letzte Runde absolviert. Dabei stehen bei den Frauen und den Männern in der 1. Liga noch einige Entscheidungen aus. Wer wird Meister? Wer wird am Ende auf dem Podest stehen? Und wer muss sich aus der obersten Liga verabschieden?

Bei den Frauen hat das Team aus Wolfenschiessen die besten Karten auf den Pokal. Mit 22 Punkten liegen die Nidwaldnerinnen deren vier vor den regionalen Konkurrenten aus Willisau (Platz 5) und Menznau (Platz 6). Für einige scheint dies eine bereits entschiedene Angelegenheit zu sein. Doch tatsächlich ist hier noch etwas für die Verfolger möglich, denn es stehen noch die Direktduelle mit den „Wölfen“ an. Würden die Willisauerinnen und die Menznauerinnen jenen Punkte abluchsen, käme es zu einem Zusammenschluss. Vorausgesetzt, dass der STV Willisau auch die anderen Partien gewinnt. Das dürfte eine Herausforderung werden, denn mit Unterkulm und Urtenen stehen noch zwei Hochkaräter auf dem Programm. Doch mit dem Selbstvertrauen aus der letzten Runde, als die Grafenstädterinnen alle Spiele gewannen, ist am Sonntag alles möglich.

Die Willisauer Männer konnten sich durch die starke Leistung in der vorletzten Runde mit fünf Punkten vom Abstiegsplatz entfernen. Dadurch kann man sich nun vollkommen auf die Verteidigung des fünften Ranges konzentrieren. Als erster Gegner wartet am Samstagnachmittag um 16 Uhr der Kantonsrivale Menznau. Dies wird kein einfaches Spiel, da der KTV Menznau, momentan auf Rang 2, im Rennen um den Meistertitel keine Punkte liegen lassen darf. Gleich danach wird Willisau gegen den Tabellen-Dritten aus dem Aargau aufspielen. Der STV Bözberg hat jedoch keine Chance mehr auf Platz eins, wird jedoch alles daran setzen, den dritten Rang vor Neuenkirch zu verteidigen. Da der STVW in der Vorrunde gegen Bözberg eine sehr bittere Niederlage Sekunden vor Schluss einstecken musste, ist man hungrig auf eine Revanche. Zuletzt spielen die Grafenstädter gegen den STV Schwyz, welcher im Kampf um den Abstieg immer noch voll involviert ist. Das Team rund um Walter Korner ist top motiviert auch in der letzten Runde wieder zu punkten. Zudem es die letzten Spiele unter der Führung von Spielertrainer Korner sein werden, da er per Ende Saison als Trainer zurücktreten wird.