Aktuell

Freitag, 12. Oktober 2018

Herren 1, 2. Liga: TV Muri II - STV Willisau
am Sonntag, 14 Uhr, Bachmatten Muri

Nach einem dreiwöchigen Unterbruch nimmt das Herren--Fanionteam des STV Willisau den Meisterschaftsbetrieb wieder auf. Gegner Muri ist ein bekannter. Beim Saisonstart vor sechs Wochen trennten sich beide Teams 24:24.

von Lars Limacher

Der Spielplan in der 2.-Liga-Meisterschaft ist für die Willisauer Handballer doch eher spezielle. Die letzte Partie absolvierte die Mannschaft von Trainer Arno Huber vor drei Wochen zu Hause gegen den BSV Stans. Übermorgen Sonntag findet in Muri das nächste Spiel statt. Danach dauert es wiederum fast vier Wochen, bis die Hinterländer am Mittwoch, 7. November, erneut im Meisterschafteinsatz stehen. Unter solchen Umständen ist es unmöglich, einen Spielrhythmus aufzubauen. Auch Luca Peter, Spielgestalter im Team der Willisauer, findet die Belastung nicht gut terminiert. «Wir haben zwei Mal eine längere Pause während der Saison. Später spielen wir dann innerhalb von zwei Wochen vier Partien. Da geht irgendetwas nicht auf.» Ob das gut oder schlecht ist, kann Peter nicht beurteilen. «Fakt ist, wenn du eine Partie gewinnst, möchtest du möglichst schnell wieder spielen und den nächsten Gegner bezwingen. Nach einer Niederlage kann eine kurze Pause hilfreich sein, um allfällige Schwächen zu analysieren.»
Die Partie übermorgen Sonntag gegen Muri II steht für die Willisauer nun zwischen zwei intensiven Phasen. «Für uns ist es wichtig, das Gelernte auf dem Platz umzusetzen und mit einem Erfolgserlebnis in die nächste Pause zu gehen», hält Luca Peter fest.

Das zweite Aufeinandertreffen

Willisau und Muri II haben bereits vor sechs Wochen beim Saisonauftakt gegeneinander gespielt. Die Rückrundenpartie wird also bereits in der Vorrunde absolviert. Das erste Duell endete 24:24, wobei die Willisauer in den letzten Minuten einen 3-Tore-Vorsprung noch aus der Hand gaben. In der Zwischenzeit haben beide Mannschaften je fünf Spiele absolviert und rangieren auf den Plätzen fünf (Willisau) und sechs (Muri). Die Teams dürften sich also auch am Sonntag auf Augenhöhe begegnen.
Die Erinnerungen an die erste Begegnung gegen Muri sind bei Luca Peter noch sehr präsent. «Wir wissen, welche Spieler von Muri welche Aktionen gerne machen. Wenn wir uns in der Deckung optimal darauf einstellen, können wir ihnen im Angriff das Leben schwer machen.»

Selbstvertrauen mitnehmen

Die Marschrichtung am Sonntag ist klar. Das Team von Trainer Arno Huber möchte den Freiämtern sein Spiel aufzwingen und 60 Minuten aufs Tempo drücken. «Wir hatten jetzt genügend Zeit, um uns zu erholen und können wieder voll angreifen», sagt Peter. Dabei haben die Willisauer aber einige Absenzen zu verkraften. Raphael Häfliger, Andreas Schmidli und Kevin Dätwyler (alle im Urlaub) sowie die Gebrüder Cédric und Iwan Grüter (beide Daumenverletzung) stehen am Sonntag nicht zur Verfügung. Doch das Kader sollte breit genug sein, um diese Ausfälle zu kompensieren.