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Albi Gurtner ist neuer Trainer in Willisau
Handball
rec. Der STV Willisau ist bei seiner Suche nach einem neuen Trainer für das
Männer-Fanionteam (1. Liga) fündig geworden. Neu wird Albrecht «Albi» Gurtner
(50) die Mannschaft ab der kommenden Saison führen. Er tritt damit die Nachfolge
von Robi Walthert an, der die Willisauer in den vergangenen drei Jahren zusammen
mit Ruedi Wyss trainiert und betreut hatte.
Gurtner war in den letzten zwei Saisons beim TV Zofingen als Cheftrainer tätig.
Mit den Aargauern stieg er vor einem Jahr in die zweithöchste Spielklasse
(Nationalliga) auf. Den Kampf um den Ligaerhalt wird Zofingen, das derzeit noch
in der Abstiegsrunde engagiert ist, heuer aber verlieren. «Zofingen hat sich
entschieden, auf den bezahlten Handball zu verzichten. Diesen Entscheid habe ich
mitgetragen. Aber in der Nationalliga wird es ohne Verstärkungen sehr schwer»,
sagt Gurtner.
Albi Gurtner war vor seinem Engagement beim TVZ in Horgen als Trainer aktiv
gewesen. Auch die Zürcher führte er in die Nationalliga und anschliessend in die
Finalrunde. Als Spieler war der in Däniken SO aufgewachsene Gurtner sowohl bei
den Junioren, als auch im Fanionteam des TV Zofingen aktiv, wo er als linker
Rückraumspieler zum Einsatz kam.
«Beat Mehr, der Präsident der Willisauer Handballer, hat sich mit Nachdruck um
mich bemüht», sagt Gurtner. «Zudem weiss man noch nicht genau, wer vom aktuellen
Kader in der nächsten Saison noch in Zofingen spielen wird. Das, aber auch die
Tatsache, dass bei einigen Spielern die Einstellung nicht mehr stimmte, hat mich
bewogen, die Anfrage des STV Willisau anzunehmen», so Albi Gurtner weiter.
Der neue Willisauer Trainer arbeitet gerne mit jungen Leuten. Seine
Handball-Philosophie ist rasch auf einen Nenner zu bringen: «Ich will den
Nachwuchs eines Vereins weiterbringen und möchte gerne einen dynamischen
Handball spielen lassen.»