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Der Stadtpräsi trifft auch mit dem Ball
Handball / STV Willisau
von Renato Cavoli
Na also, es geht doch: Die beiden Fanionteams des STV Willisau sorgten am
Samstagabend mit kämpferisch einwandfreien Leistungen für den gewünschten
«Prolog» zum anschliessenden Saisonabschlussfest und den richtigen Appetit auf
die traditionellen Spaghetti à discretion à la mode de Baschi.
Der Schuss
Erstmals führten die Willisauer Handballer im Rahmen ihrer Party in der
Halbzeitpause ein Prominenten-Penaltyschiessen durch. Hedy Bürgisser
(Gemeinderätin Willisau-Land), Robert Küng (Stadtpräsident Willisau), Willy
Künzli (Präsident FC Willisau), Rahel Müller («Die Mobiliar») und Herbert
Schneider (Donator) traten gegeneinander an. Im Finale setzte sich der
Stadtpräsident, der bei seinen Anprachen jeweils auch mit Worten filigran zu
treffen versteht, ganz knapp durch. Robert Küng verwies Willy Künzli und Herbert
Schneider auf die Ehrenplätze, wobei letzterer mit ein bisschen mehr
Schusstraining unter den Fittichen seines Sohnes Dani wohl im kommenden Jahr
kaum zu schlagen sein dürfte.
Die Wahl. Die Zuschauer wählten vor der Partie der beiden Fanionteams die
Spielerin, beziehungsweise den Spieler des Jahres. Bei den Damen holte die erst
18-jährige Simone Cranz den Titel, und dies in ihrer ersten Saison im
1.-Liga-Fanionteam. Dank ihren starken Leistungen im Tor der Willisauerinnen
konnte sich die derzeit verletzte Simone die Auszeichnung sichern. Beim
Männerteam konnte Thomas Metz auf die meisten Sympathiepunkte des Publikums
zählen und wurde zum Spieler des Jahres gekürt. Thomas Metz befindet sich
zurzeit in einer bestechenden Form und begeistert vor allem durch seine grossen
Kampfgeist. Seine Wahl zeichnete sich ab. Keiner vermag derzeit das Publikum so
mitzureissen wie «Metzli». Der Mann gibt stets alles und genau das wollen die
Fans sehen und honorieren es entsprechend.
Der Dank. «Es war ein richtig schönes Fest», sagte Beat Mehr von der
Handball-Leitung des STV Willisau. «Ich habe mir einen Sieg der Männer und eine
gute Leistung der Frauen vor diesem Fest gewünscht. Und beide Mannschaften haben
ihren Beitrag geleistet.» Beat Mehr, der den Fans und den Hauptsponsoren «Die
Mobiliar», Kreuz-Garage Willisau AG und Kunz Sport für ihre Unterstützung
herzlich dankte, wird in der nächsten Saison zumindest familiär um eine Spur
weniger mitfiebern. Sein Sohn Philipp, eines der ganz grossen Willisauer
Talente, wurde verabschiedet. Er wird sein Glück in der nächsten Saison in einer
höheren Liga versuchen. Wo? «Noch ist der Entscheid nicht gefallen», sagt Beat
Mehr. Der WB bleibt auch hier am Ball.