zurück Handball


«Das ist mir zu wenig»


Handball, 1. Liga der Frauen - STV Willisau

von Monika Wüest

Vier Spiele, vier Punkte. So lautet die Bilanz des Frauen-Fanionteams des STV Willisau nach den ersten vier Spielen. Für Trainer Heinz Flückiger klar zu wenig. «Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir nicht zufrieden sein», sagt er. «Wir haben eine gute Vorbereitungsphase gezeigt. Ich weiss also, dass ich mehr erwarten kann.»

Der Ruck. Als negativer Höhepunkt der laufenden Saison bezeichnet Flückiger die Niederlage im Derby gegen Malters/Menznau. «Doch nach diesem schwachen Spiel unsererseits ging ein Ruck durch die Mannschaft», sagt der 45-Jährige.

Die ersten Auswirkungen davon waren im Spiel gegen den ATV Emmenbrücke ersichtlich. «Die kämpferische Leistung der Spielerinnen war genial», so Flückiger. «Sie haben gezeigt, dass es in ihren Köpfen wieder stimmt, dass die richtige Einstellung da ist.» Mit allem zufrieden war der STVW-Trainer nach dem knappen Sieg gegen Emmenbrücke jedoch nicht. «Wir sind spielerisch noch nicht da, wo wir sein sollten», sagt er und erwähnt die momentanen Schwachpunkte seiner Mannschaft. «Ein Problem ist nach wie vor unsere schlechte Chancenauswertung. Dazu kommt, dass im Spiel noch zu viel aus Einzelaktionen heraus geschieht.»

Der Schwerpunkt. An diesem Punkt will Heinz Flückiger in den kommenden Trainings ansetzen. «Ich werde den Schwerpunkt auf das Kollektiv legen. Das Zusammenspiel in der Mannschaft muss eindeutig besser werden.» Wenn das gelingt, sind die Willisauerinnen auf dem besten Weg, um das vor dem Spiel gegen Emmenbrücke von ihnen gemeinsam festgelegte Ziel, sechs Punkte aus den nächsten drei Spielen, zu erreichen. Der Anfang ist mit dem Sieg gegen Emmenbrücke gemacht. Zu hoffen bleibt, dass es so weiter geht. «Dann sind wir vorne wieder mit dabei», sagt Heinz Flückiger. Und dort gehört seine Mannschaft auch in dieser Saison wieder hin. Davon ist der STVW-Trainer überzeugt.