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«Wir sind bereit»


Handball - STV Willisau

Am kommenden Samstag (18 Uhr, BBZ) beginnt die 1.-Liga-Saison der Männer mit dem Derby Willisau ­ Dagmersellen. Wir unterhielten uns mit Beat Mehr, dem Leiter der Handballriege des STVW.
Beat Mehr, ist Ihr Fanionteam für dieses Derby bereit?

von Renato Cavoli

Beat Mehr: Ich denke schon, ja. Ich habe einige Trainings gesehen und festgestellt, dass das Team dem Meisterschaftsauftakt im Allgemeinen und dem Derby im Speziellen entgegenfiebert. Ich denke, wir dürfen uns auf ein hartumkämpftes Spiel freuen.

Gibt es aus Willisauer Sicht Anlass zur Sorge?

Sorgen? Nein, so würde ich das nicht sagen. Aber es ist klar: Wir haben ein relativ dünn besetztes Kader und entsprechend wenig Alternativen. Und unser Topskorer Thomas Büchli fällt ja noch länger aus. Mit einem gesunden «Lee», das steht ausser Zweifel, wären wir natürlich stärker.

Glauben sie an Büchlis Rückkehr ins Fanionteam?

Ich kann das zu wenig beurteilen. Ich weiss aber, dass er seine Karriere nicht so beenden möchte. Er will sich noch einmal herankämpfen. Aber er muss Geduld haben. Und wir auch.

Mit Albi Gurtner steht dem Fanionteam ein neuer Trainer zur Verfügung. Was dürfen die STVW-Fans an Neuem erwarten?

Ich möchte hier keine Versprechen abgeben. Aber ich spüre, dass die Mannschaft voll mitzieht. Die Motivation ist gut. Darauf lässt sich aufbauen.

Wie lautet das «präsidiale» Ziel für die neue Saison?

Schön wäre es, wenn wir im vorderen Drittel der Rangliste mitmachen könnten.
Aber die Gruppe ist extrem ausgeglichen. Man kann auch nach hinten durchgereicht werden. Entsprechend wichtig wird es sein, von Beginn weg zu punkten. Und klar ist auch, dass wir weiter auf die eigenen personellen Ressourcen setzen wollen. Der Nachwuchs bleibt unser grösstes Kapital.

Stichwort Kapital: Die U19-Elite-Mannschaft soll also weiterhin das Reservoir für die erste Mannschaft bilden?

Richtig. Die Spielgemeinschaft Dagmersellen/Willisau, betreut von Ruedi Wyss und Frank Stein, ist die Quelle der beiden Vereine. Aus dieser Quelle hoffen wir immer wieder das eine oder andere Talent nachziehen zu können. Deshalb ist es wichtig, dass diese Mannschaft die Finalrunde erreicht. Denn dort werden die jungen Spieler gefordert.

Und da wäre noch die zweite Mannschaft mit einigen ehemaligen Erstteamlern

Unser neuer Trainer Albi Gurtner legt grossen Wert darauf, dass unser «Zwöi» regelmässig mit dem Fanionteam trainiert, damit wir bei Bedarf auch aus
diesem Team Spieler ins Fanionteam integrieren können.