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«Zu wenig clever»


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STVW-Cheftrainer Albi Gurtner Willisaus Trainer des Männer-Fanionteams, Albi Gurtner, hatte das Fazit nach der knappen Niederlage gegen Borba Luzern schnell gezogen. «Wir waren zu wenig abgeklärt und zu wenig clever. Und das nicht während des ganzen Spiels, sondern nur während einer Phase vor der Pause. Das nützten die Luzerner aus.»

rec. Albi Gurtner sprach hinterher von einem sehr guten Beginn und einer guten Schlussphase seiner Mannschaft. «Und das, obwohl wir stark handicapiert in diese Partie gestiegen sind. Mit Patrick Felber, Raphael Fischer und Mirko Stadelmann fehlten uns zum noch immer nicht einsetzbaren Thomas Büchli einige Spieler. Dazu», so Gurtner weiter, «waren die angeschlagenen Michi Meyer und Dani Schneider nur begrenzt einsetzbar. Das ist schon relativ viel auf einmal.» Gurtner versuchte aber vor allem das Positive zu sehen. «Wir haben trotz dieser Probleme auch mit diesem Gegner mitgehalten, was sich nicht nur im knappen Ergebnis ablesen lässt. Kämpferisch möchte ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Jeder versucht alles zu geben.»

Warum also immer wieder dieses leistungsmässige Loch während einer Partie?

«Ich glaube, dass Willisau dieses Problem schon früher hatte. Ich meine die fehlende Konstanz während eines Spiels», sagt Gurtner. «Und irgendwie stimmen die Automatismen einfach noch nicht. Wir agieren plötzlich mit zu wenig Geduld im Abschluss und stellen uns auch bei Gegenstössen zu wenig geschickt an. Teams vom Kaliber Borbas nützen dies aus.»

Logisch, dass sich auch der Cheftraiern des STV Willisau nach dem sehr guten Spiel in Zofingen mehr ausgerechnet hatte. «Wir wollten gegen Borba dort anknüpfen, wo wir in Zofingen aufgehört hatten. Und wir begannen erneut gut. Aber im Gegensatz zum Match in Zofingen konnten wir die Leistung nicht durchziehen. Dass die Zuschauerinnen und Zuschauer nach der erneut knappen Niederlage enttäuscht waren, verstehe ich. Aber wir arbeiten konzentriert weiter. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft mehr kann. Vor allem, wenn es an der Verletztenfront endlich etwas besser aussieht.» Für den Match vom kommenden Samstag auswärts gegen Leader Malters bleibt Albi Gurtner positiv gestimmt. «Ich sehe nicht ein, warum wir in Malters nicht siegen können. Natürlich braucht es eine sehr gute Leistung von unserer Seite. Aber klein beigeben kommt für mich nicht in Frage. Wir haben in Zofingen gezeigt, was wir drauf haben, wenn das Team 60 Minuten lang konzentriert bleibt. Ich freue mich auf diese Partie.»

Vielleicht können die Fans des STV Willisau den Heimvorteil der Malterser punkto Lautstärke zumindest ausgleichen. Damit das Derby in dieser Hinsicht
mit gleich langen Spiessen ausgefochten wird.