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Hartes Stück Derby-Arbeit


Handball, 1. Liga der Frauen - STV Willisau

pbi. Willisau wollte das dritte Derby der Saison unbedingt gewinnen und zeigte dies auch während des Spiels. Trainer Ernesto Piazza sprach nach der Partie von einen harten Stück Arbeit für seine Mannschaft. «Ihre offensive Verteidigung hat uns schon ein bisschen zu schaffen gemacht. Allerdings haben wir uns mit fortlaufender Spielzeit gut darauf einstellen können und die dadurch entstandenen Räume in unserem Angriffszentrum ausnützen können», sagte Piazza (Bild). Der Schlüssel zum Erfolg sei aber einmal mehr in erster Linie in der Defensive zu suchen gewesen. «Wir sind in der Verteidigung erneut gut gestanden. Das ist in jedem Spiel die Voraussetzung, um erfolgreich zu sein und das hat auch heute wieder den Ausschlag zu unseren Gunsten gegeben», spricht Piazza die Wichtigkeit einer soliden Defensiv-Arbeit an. Für die letzten Spiele haben sich Ernesto Piazza und sein Team die Verteidigung des zweiten Ranges auf die Fahnen geschrieben. Will man denn nicht gar den Leader stürzen? «Das wäre schon etwas vermessen. Im letzten Vergleich mit dem GTV Basel streben wir nach zwei knappen Niederlagen nun aber sicherlich auch gegen diesen Gegner den Sieg an. Dass es am Ende für ganz nach vorne reicht, wird sehr schwierig», gibt sich Ernesto Piazza verhalten realistisch.

Markus Lustenberger: Freude im Ärger

Markus Lustenberger, Trainer der SG Malters/Menznau, zeigte sich enttäuscht über die Niederlage, nicht aber über das Auftreten und die Leistung seiner Mannschaft. «Mein Team hat super gekämpft und grosses Engagement gezeigt. Ich kann ihnen nicht vorwerfen, dass sie nicht alles gegeben hätten», sagte Lustenberger (Bild) nach der Begegnung. Trotzdem waren ihm im Spiel seiner Mannschaft auch einige einfache, unnötige Ballverluste aufgefallen. «Durch solche einfachen Fehler boten wir den Willisauerinnen zu viele Gegenstoss-Möglichkeiten», sah Lustenberger den Knackpunkt in der Offensive. Am Verteidigungsspiel hatte er hingegen kaum etwas auszusetzen. Seine Vorgabe, mit Pressing die starken Flügel des Gegners aus dem Spiel zu nehmen, ging gut auf. «Wir haben ihre starken Aussenspielerinnen gut neutralisiert und die Seiten zugemacht. Die kommenden Partien seien nun allesamt Schlüsselspiele. Vor allem das nächste gegen Basel Regio am 12. Februar. Doch Lustenberger gibt sich zuversichtlich: «Moral und Kampfgeist sind intakt.»