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«Wir bauen auf unsere Stärken»
Handball, 1. Liga der Männer: TV Willisau
Emmen United - TV Willisau, Sonntag, 1. Februar 2004, 17.30 Uhr, Sporthalle
Erlen, Emmenbrücke:
Nicht wie in einer ersten Ankündigung vorgesehen um 16 Uhr, sondern erst um
17.30 Uhr, wird der TVW morgen Sonntag in der Erlen-Halle seine Serie der
wochenlangen Ungeschlagenheit zu wahren versuchen.
rec. Verliert Willisau gegen Emmen United nicht, dann wäre es der 10. Matchin
Folge, an dem das Walthert/Wyss-Team ungeschlagen vom Platz geht. «Natürlich ist
so eine Serie reizvoll. Und natürlich will jeder Spieler versuchen, diese Serie
möglichst lange nicht abreissen zu lassen. Aber wir konzentrieren uns nicht auf
unsere Serientauglichkeit, sondern wollen ganz einfach gewinnen, um unseren
Spitzenplatz weiter zu festigen.» Der dies sagt, ist Robi Walthert, Cheftrainer
der Willisauer. Er wird aber nicht mithelfen können, das formulierte Ziel zu
erreichen. In Emmenbrücke wird Co-Trainer Ruedi Wyss das Team führen.
«Gesunder Siegeshunger»
Doch Walthert kann beruhigt für einmal eine Fasnachts-Auszeit nehmen. Das
Training im Verlauf der Woche hat ihn in seinem Wissen bestätigt, «dass wir
derzeit wirklich gut drauf sind, dass die Mannschaft locker wirkt und dennoch
einen gesunden Siegeshunger ausstrahlt.»
Emmens «kleine Serie»
Tatsächlich tritt der TVW morgen Sonntag gegen Emmen United als Favorit an. Ein
Blick auf die Tabelle erhärtet die klare Ausgangslage vor dem Duell in der
Erlen-Halle. Doch einige Dinge, welche in den vergangenen Wochen passiert sind,
zeigen auch, wie wichtig es für die Willisauer sein wird, den morgigen Gegner
nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Emmen United hat in den letzten vier
Partien nicht mehr verloren, hat also, gegenüber einer ziemlich verkorksten
Startphase der laufenden Saison, Boden wettgemacht und ebenfalls eine kleine
Erfolgsserie vorzuweisen. Noch ist die Mannschaft aber nicht aller
Abstiegssorgen ledig. Entsprechend hart wird sie um weitere Punkte, zumal in der
eigenen Halle, kämpfen.
Sokolaj als Verstärkung
Und da ist noch Driton Sokolaj, der ehemalige Krienser Akteur, der Emmen United
seit kurzer Zeit verstärkt. Der launische Rechtsaussen kann, wenn er einen guten
Tag erwischt und man ihn entsprechend gewähren lässt, zu einem
spielentscheidenden Faktor werden. Es liegt am TVW, dem zwar spielstarken, aber
nicht sonderlich konstanten Sokolaj keinen «Freipass» zu gewähren. «Wir bauen so
oder so auf unsere eigenen Stärken», sagt Robi Walthert. «Wichtig wird erneut
eine disziplinierte Abwehrleistung und eine möglichst grosse Effizienz im
Abschluss sein. Und Angst, dass wir Emmen United unterschätzen, habe ich nicht.
Auch da vertraue ich meiner Mannschaft zu 100 Prozent.»
Cheftrainer als «Umzugschef»
Robi Walthert
rec. Wenn an diesem Wochenende 3500 Mitwirkende am grossen Narrentreffen in
Willisau teilnehmen (siehe auch unsere Quattro-Ausgabe in dieser Woche) wird
Robi Walthert, Cheftrainer des TV Willisau, als passionierter «Karnöffler» und
Umzugschef in verantwortlicher Mission dabei sein. Deshalb wird er sein Team
morgen Sonntag im Spiel gegen Emmen United nicht betreuen können. Co-Trainer
Ruedi Wyss führt den TVW in der Erlen-Halle als zuständiger Coach. «Ich werde
aber via Handy das Resultat erfahren», sagt Walthert.
Das Programm und die Tabellen
Handball, 1. Liga
1. Liga der Männer, Gruppe 2: Kriens - Dagmersellen (Samstag 17.30 Uhr,
Krauer-Halle). Emmen United - Willisau (Sonntag, 17.30 Uhr)
Tabelle: 1. Zofingen 14/25. 2. Willisau 15/24. 3. Luzern/Stans II 14/22. 4.
Endingen II 14/19. 5. Kriens 15/18. 6. Muri 14/13. 7. Dietikon-Urdorf II 15/13.
8. Dagmersellen 15/11. 9. Emmen United 15/10. 10. Wohlen 15/9. 11.Baden 15/8.
12. Mythen-Shooters 15/7. 13. Schweiz U19 8/5.
1. Liga der Frauen, Gruppe 2: Willisau - Malters/Menznau (Samstag, 20 Uhr,
BBZ-Halle)
Tabelle: 1. Altdorf 11/18. 2. Olten 12/14. 3. Malters/Menznau 11/13. 4. Basel
11/12. 5. Willisau 11/10. 6. Münsingen 11/9. 7. Frick 11/2. 8. RW Thun II 0/0
(Mannschaft wurde zurückgezogen)