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«ond de räblets bi öis!»


Handball: Derby-Stimmen

rec. Logisch, dass man auf Seiten des STV Willisau eine sehr zufriedene Derby-Bilanz zog. Zumindest was das Ergebnis betrifft. Das Trainer-Duo Ernesto Piazza/Heinz Flückiger sah ihr Team als abgeklärtere Mannschaft, die verdient gewann. «Wir sprachen im Vorfeld von einer doppelten Belastung», sagte Heinz Flückiger. «Einerseits galt es den Heimkomplex aus der letzten Saison abzustreifen, andererseits haben wir im Derby gegen die MaMes noch nie gewonnen. Und nach diesem Spiel können wir sagen, dass wir gleich zwei Fliegen auf einen Streich getroffen haben. Mit dem Engagement und der mentalen Bereitschaft aller Spielerinnen waren wir sehr zufrieden.» Heinz Flückiger warnt aber vor zu grosser Euphorie. «Die Saison ist noch lang. Und wir müssen vor allem die Feinarbeit verbessern. Vielleicht gibts diesbezüglich schon am Donnerstag im Cup gegen Wettingen/Siggenthal eine Steigerung.»

Der Verantwortliche der MaMes, Markus Lustenberger, konnte verständlicherweise kein so erfreuliches Fazit ziehen. «Die erfahrenen Spielerinnen wollen derzeit noch zu viel und die vielen Jungen setzen sich zu sehr unter Druck. Wir haben noch keinen genügend guten Teamgeist, auch wenn der Wille zur Leistung absolut da ist. In dieser Beziehung kann ich meinem Team auch bezüglich des Derbys keinerlei Vorwürfe machen.» Dass man aber nach dem ersten nicht verwandelten Penalty auch für die folgenden zwei Strafstösse die gleiche Ecke wählte, das ärgerte den Trainer der SG Malters/Menznau. «Solche Sachen dürfen ganz einfach nicht passieren.» Nun gilt es für die MaMes am kommenden Sonntag, 16 Uhr, auswärts gegen Herzogenbuchsee in der Meisterschaft wieder ernst. «Die Bernerinnen sind neu in der 1. Liga. Dieses Spiel müssen wir gewinnen um endlich die ersten Punkte ins Trockene zu bringen. Da gibts kein PardonS»

Resultatmässig top - spielerisch noch nicht ganz dort, wo wir sein wollen.» So umschreibt Willisaus Nadja Schurtenberger das Derby. «Ich selber bin auch nicht ganz zufrieden mit mir. Aber ich spüre, es geht aufwärts. Und wichtig war in diesem Derby ja vor allem der Sieg.»

Einen solchen hätten auch die MaMes gerne errungen. «Aber uns fehlt momentan ein Erfolgserlebnis», sagt Pia Rölli. «Ich bin sicher, wenn der erste Sieg
da ist, dänn räblets bei uns richtig»