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«Geduld gezeigt»


Handball: Thomas Büchli (TV Willisau)

rec. Der 36:26-Sieg des TV Willisau im ersten Spiel des Jahres gegen den TV Wohlen (siehe auch Matchbericht auf dieser Seite) fiel zwar zu hoch aus, war aber letztlich verdient. Das sah auch TV-Willisau-Routinier Thomas Büchli so. «Der Match entwickelte sich fast genau so, wie es unser Co-Trainer Ruedi Wyss prophezeit hatte. Er hatte uns nämlich vorausgesagt, dass wir mindestens 20 Minuten brauchen würden, ehe wir nach der einmonatigen Pause wieder im Spiel seien. Dass wir dann sogar 40 Minuten benötigten, hat sicher auch mit der guten Leistung des TV Wohlen zu tun, der frisch von der Leber weg aufspielte und unsere Probleme in der Abwehr anfänglich resolut ausnützte. Dazu», so Büchli weiter, «hatten wir mit Wohlens Neuzuzug Busch einige Mühe, konnten uns lange nicht auf sein Spiel und seine Abschlussversuche einstellen.»

«Nie wirklich Angst gehabt»

Tatsächlich spielte der TV Willisau in der ersten Halbzeit, als die Aargauer mit zwei Treffern vorne lagen, nicht schlecht. «Aber uns fehlte der Rhythmus und die einzelnen Rädchen in unserem Spiel passten noch nicht aufeinander», wie sich Thomas Büchli ausdrückt. «Doch wirklich Angst hatte ich um uns dennoch nie. Auch die Pausenbesprechung war ruhig. Robi Walthert forderte uns auf, Geduld zu zeigen, in der Abwehr konsequenter zu agieren. Irgendwann werde sich dann die grössere Klasse durchsetzen.» Und genau so kam es. Dabei steigerte sich das gesamte Willisauer Team im gleichen Masse, wie die Gäste abbauten. «Das war mit Sicherheit auch eine Frage der Physis», sagt Büchli. «Wir können derzeit auf unsere Kondition, auf unsere wirklich sehr gute athletische Verfassung vertrauen. In dieser Hinsicht sind wir jedem Team in unserer Gruppe zumindest ebenbürtig.»

Jan Peter fulminant

Und doch: Einer ragte in der zweiten halbzeit aus dem nun verbesserten Willisauer Kollektiv heaus. Rechtsaussen Jan Peter, mit zwölf Treffern bester Skorer seiner Mannschaft, entwischte mit seinen fulminanten Tempogegenstössen ein ums andere Mal und war letztlich zumindest mitentscheidend für den Umschwung. «Am kommenden Freitag gehts für den TV Willisau auswärts gegen Kriens. «Dannzumal müssen wir aber von Beginn weg hellwach sein», fordert Thomas Büchli.