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Willisau in Emmenbrücke
Handball - 1. Liga der Frauen
Nach dem Derby vom vergangenen Wochenende gehen die SG Malters/Menznau und der
STV Willisau nun wieder «getrennte Wege». Und mit unterschiedlichen
Ausgangslagen.
rec. Die SG Malters/Menznau steht ranglistenmässig nicht dort, wo sie stehen
möchte und wohl auch hingehört. Rang 6 mit fünf Zählern aus neun Spielen das
ist zu wenig. Trainer Markus Lustenberger hatte die Erwartungshaltung aber schon
vor dieser Saison bewusst gedämpft, da sich sein Team personell im Umbruch
befindet. Doch der eine oder andere Punkt mehr hätten die MaMes dennoch
erreichen können.
«Wir stehen jetzt unter Druck», sagt Markus Lustenberger. «Die nächsten beiden
Spiele, morgen Samstag zu Hause gegen Herzogenbuchsee und am folgenden
Wochenende auswärts gegen Basel Regio, sind Spiele der Wahrheit. Hier müssen wir
punkten, oder besser noch gewinnen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir das
Potenzial haben, um mehr zu erreichen, als es die Rangliste derzeit aussagt.
Nach dem verlorenen Derby am letzten Samstag gegen Willisau machte ich meinem
Team absolut keinen Vorwurf. Wir gingen an unsere Grenzen und haben alles
gegeben. Doch», so Lustenberger weiter, «jetzt wäre ein Erfolgserlebnis dringend
notwendig.» Logisch, dass die MaMes morgen Samstag (19.20 Uhr, Obereihalle) auch
auf ihre Fans und deren
Unterstützung hoffen.
Willisau in Emmenbrücke
Von bemerkenswertem Erfolg gekrönt ist hingegen der bisherige Saisonverlauf beim
STV Willisau. Und man will den Kontakt zu Leader GTV Basel nicht abreissen
lassen. So gesehen wird das Team von Ernesto Piiazza und Heinz Flückiger auch
morgen in Emmenbrücke (18 Uhr, Erlenhalle) alles daran setzen, um weiterhin
siegreich zu bleiben. «So einfach wie in der Vorrunde, als wir gegen diesen
Gegner einen Kantersieg feierten, wird es diesmal mit Sicherheit nicht», sagt
Ernesto Piazza. «Emmenbrücke hat sich gesteigert. Aber unser Ziel ist ganz klar
ein Sieg. Ich bin gespannt, wie das Team die Umstellung vom Cup-Highlight gegen
NLA-Leader St. Otmar St. Gallen auf die Hausmannskost schafft.» Beim STV
Willisau fehlen die verletzten Sabine Büchli und Sarah Pürro.