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Schau mir in die Augen
STV Willisau - Stimme zum Spiel
Christian Gross macht es bei und mit seinen Basler Fussballern, Andy Egli wendet
es beim FC Aarau an, Gilbert Gress tut es seit Jahren, Ivo Häller wusste,
nachdem er es tat, wie das Spiel für seine Dagmerseller ausgehen würde. Und da
gab es ja auch noch Humphrey Bogart
aber lassen wird das!
«Der Blick in die Augen der Spieler vor dem Match ist oft wichtiger als die
Besprechung in der Kabine. Die Art, wie die Spieler dich begrüssen, wohin sie
schauen, wie fest sie dem Blick des Trainers standhalten, all das zeigt mir, wie
es um ihre Konzentration, aber auch um ihre aktuelle Befindlichkeit steht», sagt
STVW-Headcoach Robi Walthert. «Diesmal hatte ich ein gutes Gefühl. Die Augen der
Spieler verrieten mir, dass sie heute auf den Match fixiert sind.»
Waltherts Augen-Diagnostik passte. Die Willisauer wirkten konzentrierter, wacher
als in den letzten drei Spielen. «Wir hatten zwar erneut eine Phase, wo es eng
wurde und wir den Faden kurzfristig verloren. Aber wir haben uns wieder
aufgerafft. Dieser Sieg», so Walthert weiter, «war ungemein wichtig. Hätten wir
wieder verloren, wäre die Krise nicht mehr wegzuleugnen gewesen. Diesem Druck
haben wir Stand gehalten. Und das spricht für die mentale Bereitschaft der
Spieler.»