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Das Wissen, wie man diesen Gegner «packt»


Handball, 1. Liga der Frauen: TV Willisau

TV Willisau – HC KTV Altdorf, Sonntag, 7. März 2004, 16 Uhr, Sporthalle SPZ

Wenn Willisau morgen Nachmittag in der SPZ-Halle (beim Hallenbad) Leader Altdorf empfängt, dann ist nichts von «Kleinmut» zu spüren. Zu Recht. Denn der TVW hat die Urnerinnen in dieser Saison in deren eigener Halle schon geschlagen…

rec. Sarah Pürro, die bald 23-jährige Spielerin des TVW, hat ein gutes Gefühl, wenn sie an den morgigen Match denkt. «Mein gutes Gefühl fusst auf dem Wissen, wie man diesen Gegner packt, aber auch auf der Tatsache, dass wir in der SPZ-Halle spielen werden. Zuletzt», so Sarah Pürro, «haben wir ja in der BBZ-Halle selten unser ganzes Potenzial abrufen können. Vielleichts klappts in der SPZ-Halle besser.»

Natürlich ist auch eine Spur von Fatalismus dabei, wenn Sarah Pürro dies sagt. Aber in Tat und Wahrheit ist es so, dass der 1.-Liga-Neuling seine bisher bemerkenswerten 14 Zähler grösstenteils «in der Fremde» geholt hat. Zu Hause, eben meistens in der geräumigen, prächtigen BBZ-Halle, wirkte das Team der beiden Trainer Ernesto Piazza und Heinz Flückiger oft verkrampft und hatte Mühe, das im Training Geübte in die Tat umzusetzen. Vor zwei Wochen, im Spiel gegen Münsingen, war zwar eine Steigerung ersichtlich. An der Niederlage gegen einen nicht übermächtigen Gegner änderte dies aber nichts. Nur gut, dass der TVW schon eine Woche später wieder sein «Auswärtsgewand» hervorholen konnte. In Olten, gegen den Tabellenzweiten, zeigten die Willisauerinnen wieder, dass sie sich vor keinem Team in dieser Gruppe zu verstecken brauchen. Letztlich resultierte ein feiner und verdienter 26:23-Erfolg, basierend auf einem guten Kollektiv und einigen herausragenden Einzelkönnerinnen.

Sarah Pürro und ihre Teamkolleginnen wollen morgen versuchen, endlich auch zu Hause mit der erforderlichen Effizienz und Geduld im Abschluss und der nötigen Aggressivität in der Abwehr ans Werk zu gehen. «Ich erinnere mich gerne an unseren Auftritt in Altdorf», sagt Sarah Pürro. «Damals hatten wir nichts zu verlieren. Altdorf hingegen unterlag eine Woche vor unserer Begegnung gegen Münsingen. Das haben wir ausgenützt, indem wir das Spiel ruhig angingen und auch nach dem Pausenrückstand nicht aufgaben. Wir haben damals ein sehr gutes Spiel gezeigt. Und», so Sarah Pürro weiter, «ich bin fest davon überzeugt, dass uns das nun auch zu Hause gelingen wird.»

…in der SPZ-Halle, bleibt nachzutragen. Und was dort – hofffentlich – möglich ist, müsste in fernerer Zukunft dann auch im mondäneren BBZ-«Tempel» möglich sein