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Willisau vor Spitzenkampf


Handball, 1. Liga der Frauen - STV Willisau

Samstag, 18 Uhr, BBZ-Halle: STV Willisau - GTV Basel

Das Willisauer Fanionteam der Frauen steht vor einem unerwarteten Spitzenkampf. Morgen Samstag (als Vorspiel zur Partie der Männer) empfängt man den ebenfalls verlustpunktlosen GTV Basel.

rec. Drei Spiele - drei Siege - sechs Punkte - 59:37 ToreS Der STV Willisau hat einen tollen und imponierenden Start hinter sich. Und das im erst zweiten 1.- iga-Jahr, notabene. Natürlich (und zurecht) versuchen die beiden Trainer Ernesto Piazza und Heinz Flückiger «den Ball flach zu halten», also eine möglicherweise aufkommende Euphorie zu dämpfen. «Es sind erst drei Runden gespielt», sagt zum Beispiel Ernesto Piazza. Aber aus seinen Worten hört man auch Zufriedenheit und eine verständliche Prise Stolz. Sein Team setzt derzeit auf eindrückliche Art und Weise um, was man sich als «Marschtabelle» für die jeweiligen Partien vorgenommen hat. «Und auch wenn es phasenweise nicht rund läuft, können wir reagieren», sagt Ernesto Piazza. Damit spricht der Trainer eine der neuen Stärken seines Teams an. Dank den Zuzügen von Karin Wirth, Renate Hofer und Angelika Heini, aber auch dank der Steigerung der jungenSpielerinnen wie Simone Cranz, Jacqueline Lipp und Fränzi Kreiliger, ist die Mannschaft ausgeglichener besetzt, als noch im Vorjahr.

Dass gegen ein allerdings schwaches Emmenbrücke Teamleaderin Sabine Büchli fehlte, fiel so am letzten Sonntag nicht gravierend ins Gewicht. Andere sprangen in die Lücke, übernahmen Verantwortung und zeigten, dass die beiden Trainer auch in heiklen Situationen auf sie zählen können. Mit sieben Treffern war Nadja Schurtenberger gegen Emmenbrücke die treffsicherste Skorerin im STVW-Dress. Aber die 23-Jährige wiegelt ab, wenn sie auf «eigene Lorbeeren« angesprochen wird. «Tore schiessen ist das eine, aber viel wichtiger ist das Team. Mir ist es letzten Endes egal, wer die Tore schiesst. Hauptsache, die Tore fallen auf der richtigen Seite. Und ich freue mich über einen guten letzten Pass genauso wie über einen persönlichen Treffer.»

Nadja Schurtenberger: «Selbstvertrauen gestärkt»

Nadja Schurtenberger plagt sich zwar derzeit mit einer Erkältung herum, aber die agile und auch kämpferisch vorbildliche Spielerin wird auch gegen den GVT Basel zu den Trümpfen eines starken Willisauer Kollektivs gehören. «Noch gilt es da und dort etwas zu optimieren», sagt sie. «Wir produzieren noch zu viele Eigenfehler, tragen manchmal noch zu wenig Sorge zum Ball und verwerten nicht alle unsere grossen Chancen. Aber», so Nadja Schurtenberger weiter, «der Start mit drei Siegen hat unser Selbstvertrauen natürlich gestärkt. Wir freuen uns riesig auf den Match gegen die Baslerinnen und wollen die bisher guten Leistungen bestätigen».

Das wird das Trainer-Duo freuen. Genauso wie die Tatsache, dass im letzten Spiel keine Spielerin abfiel. Und logisch auch, dass die STVW-Frauen auf grossen Publikumszuspruch hoffen. Es dürfte sich lohnen, am Samstag frühzeitig zu erscheinen, um das Frauenteam am Werk zu sehen und nicht zu früh wieder zu gehen, um die Männer gegen Olten zu unterstützen