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«Die Bereitschaft hat gefehlt»


Handball, 1. Liga der Männer: TV Willisau

Das Männer-Fanionteam des TV Willisau steht vor einem spielfreien Wochenende, bevor es dann am 8. November zum Derby gegen den TV Dagmersellen kommt. Doch vorerst gilt es, das enttäuschende 30:30 gegen Schlusslicht Mythen-Shooters aufzuarbeiten.

rec. «Die Analyse unserer zweifelsfrei ungenügenden Leistung in Goldau ist schnell gemacht», sagt Ruedi Wyss, Co-Trainer des TV Willisau. «Man braucht sich bloss das Resultat anzuschauen. Und dann weiss jeder Bescheid. Wer 30 Tore schiesst, hat im Angriff sicher nicht schlecht gespielt. Wer 30 und mehr Tore erhält, muss punkto Defensive über die Bücher. Zumal wenn dies nicht nur einmal, sondern gleich dreimal hintereinander passiert.» Ruedi Wyss spricht da die Partien gegen Luzern/Stans, Kriens und die Mythen-Shooters an. «Irgendwie ist seit dem Match gegen Luzern/Stans, wo wir 40 Gegentore kassierten, der Wurm drin. Wir verteidigen ungenügend. Die Bereitschaft, den Köper einzusetzen und die Aufgaben zu erfüllen, ist nicht mehr in genügendem Mass vorhanden. Und das lässt sich dann halt an den Resultaten ablesen. Auch wenn es gegen das Schlusslicht gehtS» Um es klar zu sehen: Ruedi Wyss nimmt natürlich auch den Schlussmann nicht aus der Verantwortung. «Aber ein Goalie spielt halt in aller Regel nur so gut, wie seine Vorderleute verteidigen.»

«Nicht alles schwarz sehen»

Der TVW hat nun im Training versucht, die Fehler anzusprechen und mit entsprechenden Übungen auszumerzen. «Und», so Ruedi Wyss, «wir haben ja zu Saisonbeginn gezeigt, «dass wir auch in der Defensive ein gutes Team stellen können. Aus diesem Grund sehe ich nun nicht alles schwarz, sondern glaube daran, dass wir schon gegen Dagmersellen am 8. November wieder einen auch in der Abwehr stark verbesserten TVW am Werk sehen werden. Das», so Wyss weiter, «wird allerdings auch nötig sein. Denn der TVD wird mit ganz grossem Kämpferherzen gegen uns antreten.»