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«Die Abwehrarbeit war unsere Erfolgsbasis»


Handball, 1. Liga der Männer: TV Willisau

Mit dem beeindruckenden 32:28-Heimsieg am vergangenen Sonntag über den damaligen Leader TV Zofingen gelang dem TV Willisau endgültig der Schritt in die Spitzengruppe der Rangliste. Für Cheftrainer Robi Walthert und seine Spieler bedeutete dies Gegnugtuung… und Ansporn, in den kommenden Wochen weiter für Furore zu sorgen.

rec. Wer den Leader schlägt, der hat vieles, wenn nicht sogar alles, richtig gemacht. Das sieht auch Robi Walthert so. «Wir haben Zofingen nicht geschlagen, weil dieses Team einen schwachen Tag eingezogen hat. Das hat mir auch deren Trainer bestätigt, der hinterher von der bisher schwierigsten Partie gegen den hartnäckigsten Widersacher sprach. «Tatsächlich», so Walthert, «haben wir sehr diszipliniert und vor allem mannschaftsdienlich gespielt. Und weil wir stets im Vorsprung lagen, kam nie Hektik auf, wir waren stets auf dem richtigen Weg und liessen uns nicht davon abbringen. Das war etwas vom Erfreulichsten, was ich von meiner Mannschaft seit meinem Amtsantritt vor zwei Jahren gesehen habe.»

An der Basis jedes (Handball-)Erfolges steht die Abwehr. Wer in der eigenen Zone das Spiel und den Gegner beherrscht, dem ist schon mehr als die halbe Miete sicher. «Wir standen schon gegen Dagmersellen in der Abwehr gut», sagt Robi Walthert. «Gegen Zofingen mussten wir noch besser verteidigen, noch konsequenter an den Mann gehen. Und genau das haben wir getan. Die Abwehr, und mit ihr Goalie Christoph Gieranczyk, haben einen sehr guten Job gemacht. Dies, gepaart mit einer guten Effizienz im Abschluss, war schliesslich entscheidend, dass wir, nach dem Sieg in Dagmersellen, auch das zweite Derby gewinnen konnten.»

Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) gastiert der TVW auswärts bei Dietikon/Urdorf II. Die Zürcher sind derzeit nur einen Rang hinter den Willisauern klassiert. Robi Walthert: «Eine gute Gelegenheit, uns mit einem Sieg auch von diesem Gegner etwas abzusetzen.»


Tabelle Herren 1. Liga Gruppe 2:

  1. Luzern/Stans II 9/15
  2. Zofingen 9/15
  3. Endingen II 9/14
  4. Kriens 9/13
  5. Willisau 9/12
  6. Dietikon/Urdorf II 10/11
  7. Muri 9/10
  8. Baden 10/8
  9. Dagmersellen 9/5
11. Wohlen 10/5
11. Emmen United 10/4
12. U19 Schweiz 4/3
13. Mythen Shooters 9/1