«Wir müssen noch eine Schippe drauflegen»
Handball, 1. Liga der Männer
TV Willisau - TV Zofingen, Sonntag, 18 Uhr, BBZ-Halle Willisau
Nach dem feinen Derby-Sieg vom vergangenen Wochenende auswärts über den TV
Dagmersellen steht morgen Sonntag für den TV Willisau bereits das nächste Derby
an. Diesmal zu Hause. Und der Gegner ist kein Geringerer als Leader Zofingen.
rec. Logisch, dass die Stimmung bei den Willisauern in diesen Tagen optimal ist.
Schliesslich wirkt der Derby-Sieg gegen Erzrivale Dagmersellen jeweils etwas
länger nach als «gewöhnliche Siege». Doch Cheftrainer Robi Walthert zieht vor
dem morgigen Spiel gegen den TV Zofingen die «Euphorie- bremse». «Natürlich war
es wichtig und auch schön, dass wir in Dagmersellen gewinnen konnten. Aber mit
Zofingen erwartet uns morgen ein Gegner von eindrücklichem Kaliber. Diese
Mannschaft führt die Tabelle an und hat in der laufenden Meisterschaft einmal
unentschieden gespielt und alle restlichen Partien für sich entschieden. Da
braucht man gar nicht erst lange nachzudenken. Zofingen geht als Favorit in
dieses Spiel und wir müssen, im Vergleich zum Dagmersellen-Spiel, nochmals eine
Schippe drauflegen, wenn wir da mithalten wollen.» Was Walthert meint, ist klar:
Vor allem die Abwehr, zuletzt in der Chrüzmatt-Halle bereits stark verbessert,
muss noch effizienter, noch wirkungsvoller, noch konsequenter und aggressiver
verteidigen. «Wenn wir mit Zofingen ein wenig mitspielen wollen, dann verlieren
wir», sagt Walthert. «Wir aber wollen für den Leader nicht einfach bloss Spalier
stehen. Wir wollen unsere Chance packen und vor eigenem Publikum ein tolles
Spiel abliefern.»
Auf Stufe 1. Liga eine grosse Nummer
Zur Erinnerung: Zofingen stieg von der NLA freiwillig direkt in die 1. Liga ab.
Dies, nachdem man in der obersten Spielklasse fast regelmässig Kanterniederlagen
einfing. Doch die Mannschaft ist praktisch zusammengeblieben und auf Stufe 1.
Liga natürlich eine «grosse Nummer». Beim TV Willisau ist Thomas Büchli
(Knieprobleme) leicht angeschlagen. «Aber auch er will natürlich spielen», ist
Walthert bezüglich des Einsatzes seines Routiniers zuverschtlich.