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«Vor allem telefoniert und gebettelt-»


Handball: TV-Willisau-Trainer Robi Walthert

rec. Wenn heute Samstagabend in der Stanser Eichli-Halle zum 1.-Liga-Spiel Luzern/Stans II - TV Willisau angepfiffen wird, ist eine der wichtigsten Aufgaben von TVW-Cheftrainer Robi Walthert bereits getan. Es wird ihm dannzumal nämlich gelungen sein, ein Team zusammenzustellen, das sowohl qualitativ, als auch quantitativ, den Ansprüchen eines Ernstkampfes auf dieser Stufe gerecht werden kann.

Hoffen ist angesagt

Robi Walthert hat also in dieser Woche vor allem telefoniert, gesprochen, diskutiert, manchmal auch gebettelt- und schliesslich eine Formation gefunden, mit der er glaubt, heute gegen den Leader bestehen zu können.

Der Reihe nach: Die «Langzeitverletzten» Paul Erni und Dani Schneider fallen mit Bestimmtheit aus. Beim dritten im Bunde, Thomas Büchli, besteht ein kleiner Funken Hoffnung, dass es unter Umständen gehen könnte. «Er würde unserem Spiel natürlich gut tun», sagt Walthert. Raphael Boog hat sich die Aussenbänder überdehnt. Walthert hofft, dass er dennoch dabei sein kann. «Er ist unser bester Penaltyschütze.» Pirmin Schöpfer macht die Reise in den Kanton Nidwalden mit. Er ist zwar noch nicht topfit, «aber», so Walthert, «er kann zumindest eine Alternative sein.» Und da war noch Waltherts vergeblicher Versuch, Patrick Felber vom militärischen WK freizubekommen. «Nichts da», beschied ihm der Kadi, «Soldat Felber ist am Wochenende für den Wachdienst eingeteilt-»

Robi Walthert trägts mit Fassung. «Ich habe dem Team gesagt, dass wir in Stans einen Sieg wollen. Wir brauchen diese Punkte. Und wenns bei uns im Kopf stimmt, dann haben wir eine Chance. Leader hin oder her!»