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Die anderen Gegner kurz vorgestellt
Neuer Name - Neues Ziel -
Emmen United
rec. Emmen United - ein neues Konstrukt, welches aus dem Zusammenschluss
zwischen ATV Emmenrücke und HC Emmenbrücke im Sektor Leistungssport entstand.
Spielertrainer Rolf Bachmann, er hielt den ATV Emmenbrücke in der letzten Saison
knapp von den Abstiegsplätzen fern, hat ein klares Ziel: «Ich kenne viele Teams
in dieser Gruppe noch nicht. Und auch bei uns ist vieles neu. Also wollen wir
uns zuerst finden und uns dann mit aller Macht von den Kellerplätzen fern
halten.
Gleich zwei ehemalige ATV-Spieler (Goalie Christoph Gieranczyk und Ramon Schärli)
wechselten übrigens nach Willisau. Auch Remo Herbst (zu Malters) ist nicht mehr
dabei. Mit den Zuzügen von Linder (Stans/Luzern) und Rüegg (Kriens) hofft man
die Abgänge kompensiert zu haben.
Nicht nur Ligaerhalt - Mythen-Shooters
rec. Den Mythen-Shooters blieb der Abstieg in die 2. Liga in der letzten Saison
erst im Finish erspart. Und jetzt hat die Mannschaft der Trainer Sepp
Lustenberger und Heinz Flückiger erst noch einige gewichtige Abgänge zu
verkraften. Tschannen (zu Stans/Luzern), René Gwerder (Altdorf) und Ulrich
(Muotathal) verliessen die «Shooters». Auf echte Verstärkungen aus der «Femde»
wurde praktisch ausnahmslos verzichtet. Man setzt auf die Karte Nachwuchs und
den guten Geist, der in diesem Team herrscht.
Das Trainerduo weiss, dass auch die neue Saison nicht einfach werden wird. «Aber
nur der Ligaerhalt ist keine Zielsetzung, ein bisschen mehr darf es schon sein-»
Die Mythen-Shooters sind übrigens das Farmteam des TV Muotathal (NLB).
Nachwuchs integrieren - HC Kriens
rec. Robi Walthert, Willisaus Trainer, zählt Kriens heuer nicht unbedingt zu den
Favoriten. Aber zumindest eine Aussenseiterrolle muss man dem Pilatus-Team wohl
zugestehen. Trainer Burkhard Keller will der Launenhaftigkeit dieser Mannschaft
endlich den Garaus machen. Er hat viele eigene Nachwuchsspieler ins Team
eingebaut, damit auf dem Platz mehr Identifikatiom mit dem eigenen Verein
sichtbar wird. Star des Teams bleibt «Shooter» Jakub Pagos.
Nicht mehr dabei ist Driton Sokolaj. Er war einer jener «divenhaften» Spieler,
die an einem Tag genial, an einem anderen Tag wieder «unbrauchbar» waren. Doch
damit soll jetzt Schluss sein. Kriens will eine konstant gute Saison hinlegen-
und, so der Trainer, «vorne ein wenig mitreden.»
Nicht schwächer geworden - SG Stans/Luzern
rec. Die Spielgemeinschaft Stans/Luzern hat eine hervorragende Saison hinter
sich. Und das Trainer-Duo Andi Gubler/Jesper Christensen besitzt auch für die
neue Spielzeit wieder ein sehr ausgeglichenes und spielstarkes Kader. Zwar fand
erneut eine rechte Verjüngung statt, was die physische Komponente der Mannschaft
möglicherweise leicht schwächen wird. Aber unterschätzen darf man die SG auf
keinen Fall.
TVW-Trainer Robi Walthert hält viel von dieser Mannschaft. «Die werden wieder
ganz vorne mitmachen», sagt er. Klar ist: Stans/Luzern hat ehrgeizge Ziele. Mit
einem sicheren Platz im vorderen Mittelfeld geben sich die beiden ambitionierten
Trainer nicht zufrieden. Es wird keinen überraschen, wenn dieses Team wieder zur
«equipe à battre» wird.
Ein sicherer Publikumsmagnet - TV Zofingen
rec. In Dagmersellen und sicher auch in Willisau reiben sich die Kassiere schon
jetzt die Hände. Der TV Zofingen garantiert sehr gut besetzte Tribünen. Die
Aargauer sind, als Nachbar zum TVD zumal, ein äussert gern gesehener Gast.
Die unglaubliche Niederlagenserie in der SHL ist abgehakt und vergessen.
Zofingen rüstet in der 1. Liga zum Neuaufbau. Es ist eine Mannschaft, deren Weg
man mit Spannung verfolgen darf. Gehts in Kürze wieder nach oben oder
verschwindet dieser traditionsreiche Handballverein in der Anonymität der
unteren Ligen? Die kommenden Gegner kümmert diese Frage wenig. Für sie zählt nur
der Name «Zofingen». Und der «zieht» noch immer. Wie stark der TVZ heuer sein
wird, das ist hingegen wieder eine ganz andere Frage.