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«Luzern/Stans II ist für uns nicht unantastbar»
TV Willisau
rec. TVW-Co-Trainer Ruedi Wyss zog nach dem ungefährdeten 36:28-Sieg über Emmen
United zufrieden und sachlich Bilanz. «Es lief optimal für uns. Wir gerieten nur
nach etwa 20 Minuten in ein kleines Loch, fingen uns aber schnell wieder auf und
landeten einen klaren, auch in dieser Höhe verdienten und entsprechend nie
gefährdeten Sieg.»
Heute Dienstagabend (20.30 Uhr) steht der TVW auswärts in der Luzerner
Maihofhalle gegen Luzern/Stans II bereits wieder im Einsatz. Gegen den aktuellen
Leader notabene. Doch Ruedi Wyss und Robi Walthert, die beiden Trainer der
Willisauer, haben vor dem spielstarken Gegner keinerlei Angst. «Das ist eine
sehr gute Mannschaft, aber für uns sicher nicht unantastbar. Wenn wir so spielen
wie gegen Emmen United, wird auch dieser Gegner mit uns seine Probleme haben»,
sagt Ruedi Wyss.
Wichtig, so der Co-Trainer weiter, werde sein, dass man mit der nötigen Geduld
agiere und sich nicht bereits in der Startphase auf die Verliererstrasse drängen
lasse. «Ich erwarte einen ausgeglichenen Match, der wohl erst in den letzten
Minuten entschieden sein wird», sagt Wyss. «Irgendwie habe ich ein gutes Gefühl:
Wir sind derzeit recht kompakt, haben genügend Alternativen auf der Bank, können
also auf verschiedene sich im Spiel ergebende Situationen reagieren. Das macht
es für uns etwas einfacher als noch in der letzten Saison.»
Dennoch: Den TVW erwartet heute eine schwierige Aufgabe. Zu wünschen wäre es,
wenn sich möglichst viele Wil-lisauer «Schlachtenbummler» in der Maihofhalle
einfinden würden. Damit der SG Luzern/Stans II von Beginn weg nicht nur den Atem
der TVW-Spieler im Nacken spürt.