«Das Kriens-Spiel als Motivationsschub»
TV-Willisau-Trainer Robi Walthert
rec. Robi Walthert, der Cheftrainer des TV Willisau konnte aus familiären Gründen am
letzten Samstag den Exploit seiner Mannschaft in Kriens nicht vor Ort miterleben. «Aber
via meinen Sohn und dem in solchen Momenten idealen Handy war ich dank SMS-Mitteilungen
immer im Bilde und habe mich unglaublich für die Mannschaft gefreut. Sie hat gezeigt,
dass wir nach wie vor eine intakte Gruppe sind, dass wir reagieren und den
Widerwärtigkeiten trotzen können.»
Stichwort Widerwärtigkeiten: Davon gibt es nach wie vor genug beim TVW. Zwar hat Jan
Peter das Training wieder aufgenommen und Robi Walthert hofft, dass die abschliessenden
Trainings Gewähr dafür bieten, «dass er ohne Hemmungen auch in der Abwehr seine Arbeit
verrichten kann. Wenn ja, bin ich natürlich sehr froh, wieder auf ihn zählen zu
können.»
Auch Goalie Roli Borer wird sich übrigens heute im letzten Vorrunden-Heimspiel gegen
Leimental wieder zurückmelden.
Doch die Verletzungs-Hexe scheint ihre Arbeit beim TVW noch nicht beendet zu haben. Mario
Büchli kann noch immer nicht eingesetzt werden. Paul Erni ist fraglich. Sascha Portmann
genauso. Und Marco Hansen (Ausland) fehlt ebenfalls. «Aber das Kriens-Spiel dient für
uns als Motivationsschub», sagt Robi Walthert. «Nicht nur für das heutige Spiel gegen
Leimental, sondern für das gesamte Restprogramm, welches uns vor der Weihnachtspause noch
die beide Auswärtsspiele gegen Emmenbrücke und Sursee beschert.»
Leimental, den heutigen Gegner in der BBZ-Halle, beschreibt Walthert als attraktive
Mannschaft, welche mit offener Deckung operiert. «Gegen Leimental», so Willisaus
Trainer, «fallen immer viele Tore. Das gefällt dem Publikum. Wir wollen in dieser
Beziehung einfach noch produktiver als der Gegner sein-»