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Sonntag, 25. September 2016

Mit Simon Schüpbach war am Samstag in Wilisau einer der jüngsten Teilnehmer des Hauptlaufes zugleich der Schnellste. Der 19-jährige Schötzer wusste die Gunst der Stunde zu nutzen.

 

Simon Schüpbach im Vorfeld hatten Sie sich die Verteidigung ihres Kategoriensiegs aus dem Vorjahr vorgenommen. Nun konnten Sie sich als gar als Overall-Sieger feiern lassen, haben Sie sich so einen Erfolg erträumt?

Nein! Ich habe gehofft bei idealem Rennverlauf aufs Podest zu laufen. Im Vorjahr war ich ja Viertplatzierter. Ich wusste dass ich gegen einen Andy Meyer im Vollbesitz seiner Kräfte keine Chance haben würde. Zudem stand auch mein Trainer Dominik Lötscher auf der Startliste, der dann jedoch auf einen Start verzichtete. Doch dann kam alles anders und ich wusste meine Chance zu nutzen.

 

Wann haben Sie während dem Rennen gemerkt, dass ihnen ein Unheimlich viel! Ich konnte damit einen sse Sieg?ten Gesichtern am Strekcenrand war normalen Umständen reichen sollte. Der ZieleÜberraschungs-Coup gelingen könnte?

Bereits zu Beginn war das Tempo an der Spitze nicht allzu hoch und ich konnte relativ locker mitlaufen. Im Anstieg auf den Mättenberg lancierte ich erstmals einen Angriff, blieb jedoch erfolglos. Erst zwei Kilometer vor dem Ziel, als ich mich von Daniel Renggli loslösen konnte, begann ich wirklich an den Sieg zu glauben. Auf dem letzten Kilometer wusste ich dann, dass es unter normalen Umständen reichen sollte. Der Zieleinlauf vor so vielen bekannten Gesichtern am Streckenrand war unbeschreiblich.

 

Was bedeutet Ihnen persönlich dieser grosse Sieg?

Unheimlich viel! Der Start am Willisauer Lauf ist immer etwas ganz Spezielles. Mit meinem Sieg konnte ich eine erfolgreiche Saison abschliessen. Bereits an den Aktiv-Schweizermeisterschaften konnte ich mich überraschend für den Final über 1500 Meter qualifizieren. Nun gelang mir eine weitere Überraschung. Gegenüber dem Vorjahr konnte ich meine Bestzeit am Willisauer Lauf um über eine Minute steigern. Das ist eine tolle Entwicklung.

 

Wie geht es für Sie nun wettkampfmässig weiter?

Ich werde im Herbst am Cross-Trainingslager von Swiss Athletics in Tenero teilnehmen. Danach werde ich erstmals die Qualifikationsläufe für die Cross-Europameisterschaften bestreiten. Ich sehe diese Wettkämpfe jedoch eher als gute Basis für die Bahnsaison. Eine Qualifikation für die Cross-EM wäre für mich als Bahnläufer wiederum eine grosse Überraschung.