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9. Reisebericht ueber die Zeitspanne vom 23.02.2003 - 01.03.2003

Sehr geehrte Leser und Leserinnen es ist wieder einmal Zeit sie ueber die vergangenen Geschehnisse aufzuklaeren. Gleich am Anfang etwas sehr wichtiges. Es wurde eine zeitlang anstatt des echten 7. Reiseberichtes der 6. Reisebericht doppelt auf der Homepage gesichtet. Dies ist inzwischen allerdings bereiningt und kann jetzt nachgelesen werden.

Der Sonntag wurde dann zuerst einmal genutzt um die Batterien wieder so richtig aufzutanken. Bei gewissen Leute dauerte dies ein bisschen laenger. So steuerte unser Kreislaeufer los um den am ersten Abend schon verlohrene Backpackerschluessel zu suchen. Nachdem er im Auto war um ein paar wesentliche Sachen zu besorgen wollte er zuerst eigentlich den Boxkampf von seinem Bruder, Mike Tyson, in einer Lokalitaet geniessen. Was er aber nicht wusste war dass dieser Kampf verschoben wurde weil Tyson sich seinen Ruecken "gebrochen" hatte. Naja vielleicht war er ja 2 Stunden spaeter nicht mehr gebrochen? Als dann also das Internetcafe besucht worden war kehrte er mehr oder weniger schnell nach hause zurueck. Der Orang-Utan lag immer noch in seinem Bett und schaute ein bisschenfern. Es hiess das der Hamster (wurde wegen seinen neuen Backen so getauft) in die altbekannte Sportsbar gesteuert sei um den Boxkampf zu sehen. Unterdessen sahen die Robbe und der Orang Utan die Aufzeichnung des vom Gewalt gepraegten Kampfes. Als dann auch der Hamster wieder in ihr Nest eintraff wurde ueber diesen fight diskutiert. Dieser war kaum zu beruhigen vor Begeisterung. Was fuer ein Glueck die 3 danach doch hatten. Der Final der womens baskettball league wurde live im Fernsehen uebertragen. Es spielte Sydney gegen Canberra. Boehse Zungen behaupten dass mehr ueber den Einteiler (Dress) der Girls gesprochen wurde als ueber das Spiel selber. Das sehr hochstehende Spiel entschied dann Sydney dank einer Meisterleistung der Spielerin Namens Jackson fuer sich. Als  sie sich dann entschlossen doch noch unter die Dusche zu steigen und in die beruechtigte Kings Cross Road hinauf zu stolzieren wurde ihnen auf einmal klar dass sich in ihnen ein riesiges Hungergefuehl entwickelt hatte. Es wurde also zu einem genialen Thairestaurant gewatschelt in welchem ihnen eine risige Portion an Essen fuer laecherliche 6 Dollar serviert wurde. Als alle satt waren, alle? Natuerlich hatten sich die 2 breitschulterigen noch einen Muffin im Mc Donald verdient. Einige Minuten spaeter wurden unsere Superhelden dann in der selben Sportsbar von gestern gesichtet. Nach einigen Runden Pool schauten sie ein weiteres mal einen sehr hart umkaempften Rugbymatch auf der Grossleinwand. Der kleinste der dreien wuerde uebrigens vorschlagen im naechsten Zegilager diesen grazioesen Sport als Leitermatch einzubauen. Er denkt sich der Hooligankoordinator des hmfcs wird dies sehr willkommen heissen, wobei er dieses Jahr ein neues Opfer brauchen wird. Zurueck im Backpackers wurde noch der Film 28days mit Sandra Bullok geschaut und dann war es auch schon wieder Zeit sich aufs Ohr zu legen. Was wohl niemanden erstaunen wird bei diesem Film.

Am Montagmorgen steuerte dann der Kreislaeufer geradewegs Richtung Internetcafe zu. Musste er sich doch um das Resultat seiner Berner Eishockeymannschaft erkundigen. Mann hoehrte ihn anschlissend schon von weitem "S esch ou weder eifach gseh, s esch ou weder eifach gseh s esch ou weder efiach gseh foer de SCB" rufen. Sogar so laut dass sich auch endlich die anderen 2 Gestallten aus denn Betten wagten. Es wurde nun also der kuerzeste Weg Richtung Stadtzentrum eingeschlagen. Der erste halt, hoehret genau hin, war sogar bei einer Bibliothek inwelche sie sich dann auch hinein wagten. Nach dieser ganz neuen Erfahrung fuer unsere Handballer wurde der Spaziergang fortgesetzt in Richtung des Opernhauses. Bei diesem angelangt fielen ihnen gleich der Reihe nach der Unterkiefer auf den Boden. Es ist noch viel groessen und vorallem grandioser als man es aufden Bildern vermutete. Bei diesem Gebaeude verbrachten sie dann ca. eine Stunde um Fotos zu schiessen und die Gegend zu geniessen. Anschliessend kam wiederum ein kleines Hungergefuehl in ihnen auf. Da der Hamster wie von Geisterhand gesteuert in den Mc Donald hinein tratt mussten ihm die 2 "Chaeschte" wohl oder uebel folgen. Wie es scheint hat sich bei dem Orang-Utan eine art Muffinsucht eingestellt. Aber diese Nebenwirkungen!!! Sie strauchelten anschliessend in Richtung Innenstadt weiter. Nachdem sie mehrere Gegenden unsicher gemacht hatten kehrten sie nassgeschwitz und mit sehr vielen Kilometern in den Beinen nach hause zurueck. Nach einer Duschrunde zogen die 2 juengeren der dreien weiter in die Sportsbar. Sie liesen den aeltesten im Backpackers zurueck da dieser mit seinem, inzwischen auch in Sydney anwesendem, korean Muffin ein weiteres Date hatte. Die anderen beiden verliebten spielten dann 7 Runden gratis Billard in der Sportsbar, wobei eigentlich nur die Robbe spielte. Als er einmal sein koennen und sein Talent fuer dieses Spiel aus dem Aermel schuettelte gieng der Hamster gnadenlos unter. Aso ned dass de Hamster oepe noch de erste beide Partie emmer no 4 Chogele ofem Tesch gha haetti!!! Die Robbe entschied schliesslich 6 der sieben Partien fuer sich und versenkte dann mit viel Mitgefuehl fuer den Hamster die schwarze Kugel ins falsche Loch so dass dieser doch noch zur Ruhe kommen wird in dieser Nacht. Nach ein paar erfrischenden Bierchen zogen sie sich dann in ihre Naestchen zurueck.

Am Dienstag wurde dann also eine weitere kulturelle Aktivitaet begannen. Diesmal waren sie zu viert da der Orang-Utan seinen Muffin im Schlepptau hatte. Als sie wiederum durch die Stadt watschelten kamen sie an einem Informationsstand vorbei bei welchem ihnen gesagt wurde dass es ganz in der naehe eine Delikatessen Pizzeria gab inwelcher Krokodil und Emu Fleisch verspiesen werden koenne. Die Fleischliebhaber zog dieses Lokal natuerlich wie ein Magnet an. Waehrend das Paar sich fuer 2 Ckickenpizzas entschieden hatten teilten sich die 2 aktiven zwoei Spieler eine Krokodil- und eine Emupizza. Das Urteil viel folgendermassen aus. Phantastisch!!! Waren diese 2 Pizzen doch die besten Pizzas welche sie bis dahin in down under verspiesen hatten. Krokodilfleisch schmeckt wie chickenfish und Emu wie Weinfleisch. Da das Paerchen wohl neben den vielen Sommervoegel nicht mehr genuegend Platz hatte im Bauch halfen der Hamster und die Robbe ihnen natuerlich liebend gerne beim beseitigen der Ueberreste. Dann zogen sie los und nach einem weiteren Fussmarsch standen sie also auf der weltberuehmten Harbourbridge. Fuer 5 Dollar konnten sie einen Turm hinauf auf welchem sie von einer phantastischen Aussicht ueberwaeltigt wurden. Nun wurde natuerlich ein weitersmal die Fotoapparate gezueckt und  die Stadt aus diesem Blickwinkel abgelichtet. Als sie nach einer langen Zeit wieder unten angelangten waren ueberquerten die beiden sehr sportlichen juengeren die Bruecke ohne groessere Kollapse. Das Paerchen wollte sich dann allerdings diese erneuten Strapazen nicht mehr antun und machte rechtsumkehrt. Die Robbe und der Hamster kehrten dann nach einigen weiteren einkaufs Touren wieder ins Backpackers zurueck. Eigentlich wollten sie das gratis Billard wieder ausnuetzten aber anscheinend waren da andere schneller gewesen. Es wurde nun halt ein bisschen geflippert. Dann mussten sie sich beeilen wollten die beiden doch heute noch ins Kino gehen. Es wurde "Gangs of New York" genossen. Wohl genau so zogen auch unsere schweizer Helden wie der Winkelried in die Schlacht. Anschliessend wurde ein weiteres mal ein weiter Weg nach hause gelaufen. Als sie an diversen knappgekleideten "Strassenfrauen" (oder manchmal auch nicht wirklich Frauen) verbeigezogen waren krochen sie unter die warme Decke und schliefen friedlich ein. Der spaeter nach hause kehrende Orang-Utan stoerte jedoch diese Minuten der Ruhe. Es ist nur noch zu sagen dass bei diesem auf-dem-Baum-lebende Tier der Fox gnadenlos wieder ausgebrochen war.

Heute Morgen hiess es fuer unsere 2 juengeren Morgensportler frueh aufzustehen. Um 6 Uhr Morgen in der frueh "tschaetteret" dann der Wecker. Es  hiess jetzt duschen und dann ab in die Sportsbar. Es war Championsleague angesagt. So frueh am Morgen hatten die beiden doch noch nie Sport betrieben. Es wurde dann auch gleich schoen fleissig denn Fussballsaft getrunken und and die Hooligantruppe im Sport Rock Cafe gedacht. Beide gut gedresst in einem Manchester Shirt schauten gespannt auf die Aufstellung der beiden Manschaften. Skandal!!! hallte durch die Bar als der Weltfussballer der naechsten 20 Jahre, Poul Scholes, verletzungshalber nicht im Sturm mitmischen konnte. Egal, sie hatten dafuer danach allen Grund zum jubeln als der nach 5 Minuten eingewechselte Ryan Giggs zwei Tore zur 2:0 Fuehrung fuer Manchester traff. Der wiederum eingewechselte Ruud van Nisstelroy erhoehte dann sogar auf 3:0. Mann hoerte das "s'esch ou weder eifach gseh" Lied wieder durch das ganze Lokal klingen. Im 2. Match waren sie weniger erfreut als Dortmund noch in der letzten Spielminute ein Ausgleichstor zum 1:1 kassierte. Ned jede esch einisch meh betroge worde wie Ferencvaros Budapest gaege Stuttgart. Nach dieser sehr anstrengenden sportlichen Leistung verpflegten sich die 2 Helden mit einem saftigen Steak mit Pommes. Nach einer kurzen oder laengeren Phase der Ruhe verschlug es sie erneut in die city. Nach weiteren Kilometern (sportlichster Tag auf der Reise) assen sie in einem Chinarestaurant im chinatown peking ente mit Reis. Dann gieng es ab an einen Baskettballmatch, Sydney Kings gegen Adelaide. Als sie dann auf der Tribuehne sich ihren Shirts entledigt hatten und die Schweizer Shirts ein weiteres mal zum Einsatz kamen gieng die Partie auch schon los. Es wurde geschrien, gehupt, gepfiffen, gestaunt, bewundert, gestarrt und geklatsch wie mann es sich vom Hansen Marco Fanclub Schweiz gewohnt ist. Komisch ist nur dass diese Aktionen jedesmal geschahen als das Spiel unterbrochen worden war und die Cheerleaders ihren Auftritt hatten. Nach dem Spiel gaben sie noch ihren weltbekannten Tanz zum besten und wurden sogar von der Kamera angepeilt. (Schon wieder eine sportliche Aktion, Choele wenn das lesisch weisch jo i welem koerperleche Zuestand ond Verfassig mer ues befendet ond wie vell mehr trainieret) Nochdems foer Sydney es witers mol eifach gseh esch giengen die 2 Proofs aber noch nicht nach hause. Es wurde dann auch noch im Imax Filmtheater einen Besuch abgestattet. Es wurde einen Film namens Haunted Castle geschaut. Ein bisschen enttaeuscht, weil sie es sich schrecklicher und vorallem schreckhafter vorgestellt hatten, tratten sie aus dem Imax heraus und schlenderten ein bisschen am Quai entlang. Nach einem langen und vorallem sehr sportlichen Tag leggten sie sich also wieder einmals in ihr gemuetliches Bettchen hinein und schliefen auch auf der Stelle ein.

Die 2 lizenzierten Handballer machten sich am Donnerstag nach einem wohlverdienten Schlaefchen auf den Weg zum Olympic Park. Zuerst wurde ein Ticket bei der Underground-Bahn geloest. Als dann nach 5 Stationen der Zug gewechselt werden musste, kamen die Beiden schon das erste Mal in trouble". Where they have to go now? Durch dritte Hilfe fand man dann zum richtigen Gleis. Beim Olympic Park angekommen, gings zuerst zum Aquatic Center, in welchem die  Schwimmdisziplinen ausgetragen wurden. Unsere 2 Helden hatten riesen Glueck, dass sie ihre Schwimmutensilien nicht dabei hatten, sonst  waeren sie wohl noch der Versuchung erlegen, sich in diversen Pool`s oder auch auf der "Rennnstrecke" zu erfrischen. Nachdem noch obligatorische Fotos gemacht wurden, verliesen unsere tief beeindruckten Freunde den Schwimmtempel. Es ging weiter zum Stadium, in welchem die Eroeffnungszeremonie statt fand und auch die Leichtathletikdisziplinen ueber die Buehne gingen. Nachdem unsere Sportbegeisterten noch laengere Zeit staunend vor dem Sporttempel standen, trauten sie sich dann doch noch ins Stadion hinein. Es war gewalltig, nein einfach bombastisch, oder doch nur einfach sensationell ?!! Als sie auch diesen historischen Platz verliesen, gings in Richtung Indoor Hallen, wo unteranderem ein Schweizer namens Rolf Scherer bei den Olympischen Spielen am Werk war. In jener Halle aber, ergoetzten sich unsere 2 Handballer weniger des Gebaudes wegen, sondern desto mehr wegen den rhytmischen Sportgymnastikerinnen; wer moege es ihnen nicht goennen... Besonders interessant fanden sie, dass jeweils vor jedem Sporttempel Ferseher aufgestellt wurden, auf jenen man Highlights von den Spielen sah, unteranderem auch Wrestling!!! Nachdem auch noch der Super-Dome ond das Baseball-Stadium besichtigt wurden, ging es via Milk-Shake zurueck zum Backpackers. Frisch geduscht und entsprechend gut parfuemiert gings dann Richtung Empire, einem Club in der Naehe! Dort befanden sich die 2 inmitten Homosexuellen, Transsexuellen und anderen Geschoepfen. Sie hintersinnten sich nicht lange, sondern begannen gleich mit dem Trinken. Nachdem eine Stunde lang moeglichen Gegner beim Pool-Billard zugeschaut wurde, forderten unsere Kugelspezialisten 2 ziemmlich huebsche Frauen auf; sie wurden als "Schlagbar" eingeschaetzt! Unsere Asse waren Technisch gsehen den Grils oeberlegen, doch kompensierten die zwei Canads jenes Handicap indem sie die Schwaechen unseren Handballer ausnutzen! Als es naemlich darum ging die schwarze Kugel zu versenken, tanzten jene zwei Luder "shakira-maessig" hinter dem angepeilten Loch umher. Dies beeindruckte nicht nur die Nr. 90, so dass der Sieg im entscheidenden 9. Spiel ausgetragen werden musste. Zur Ueberaschung der Frauen begannen nun unsere 2 Freunde zu tanzen, ond dies taten sie hervorragend! Somit wurde dieses Spiel zu Gunsten der Maenner entschieden. "Esch ou weder eifach gseh, eifach gseh  foer uesi zwe!!!" Nachdem unsere Freunde noch den Arbeitsort der Kanadierinnen erfuhren durften, kehrten sie voller Stolz zuerueck in ihre Bettchen.

Am Freitag gingen wieder einmal nur 2 der 3 Helden gleichzeitig in die Stadt, und dies mit einem besonderen Ziel. Sie wollten sich AFL-Shirts kaufen gehen. AFL ist naemlich eine andere "Art Fussball-zu-spielen Liga" hier in Australien. Da die Meisterschaft erst gerade begonnen hatte, war es ziemlich schwer solche Trikots ueberhaupt zu finden. Spaet Nachmittags stiessen sie dann auf solche Seltenheiten. In der Umkleidekabine kam jedoch der grosse Schock!  Die Tricots waren nicht nur der Robbe, sondern auch dem Hamster zu klein. Die Teile koennten geradezu foer eine Gay-Parade getragen werden. Entweder sind unsere 2 Muskeltiere wirklich so muskuloes oder... Ja ODER war die Loesung! Die XL Shirts waren nicht mehr vorhanden!!! Nach dem "Shopping", ohne was gekauft zu haben, ging es weiter zum Irish-Pub, inwelchen die 2 Kandierinnen arbeiten sollten. Unsere 2 Helden spazierten durch das ganze EG und dann auch noch durch die ganze 1. Etage. Auf einmal kam dem Meerestier in den Sinn, dass Ahsley (eine der Kanadierinnen) was von einer Bar Nr. 4 erwaehnte! Nr. 4, Bar Nr. 4 !!! Da gab es doch tatsaechlich eine Tuere im EG auf welcher Bar Nr.  4 stand! Und gleich darunter stand "Nite Club" geschrieben. Nun wussten unsere 2, warum die Girls so gut tanzen konnten !!! Sofort saussten unsere 2 von Dannen um  sich im Backpackers zu erfrischen, bevor es mit kurzen Hosen ab in Richtung Nite Club ging. Dort angekommen stand da doch tatsaechlich Ashley hinter der Bar, und nicht wie erwartet auf einer der Tische! Nachdem die Sportler je 2 Biere kuebelten und frisch und munter mit Ashley talkten, machte die Bardame unsere Helden auf die Shots aufmerksam. Ihrem Scharm erlegen, bestellte der frisch rasierte Hamster 2 Bacardi 151! Darauf kompletierte die Robbe die Runde, indem er einen extrem suessen Shot bestellte. Weil Ashley unsere 2 Muskeltiere zu gerne Betrunken sehen wollten, spendierte sie ihnen je ein  Light Bier auf Kossten des Hauses! Um 4 Uhr morgens machten sich unsere Freunde auf dem Heimweg, da ja am naechsten Tag eine laengere Autofahrt auf dem Program stand! Ueberschattet wurde das Nachhauselaufen durch hinterlistige Attacken auf diversen Brustwarzen.

Nach 5 Stunden Schlaf und Betrachten der Kampfspuren (der Hamster mehr die Robbe weniger) ging die Reise also weiter in Richtung Blue Mountains. Da sich der seit Tagen Abwesende 3. im Bunde nicht gerade sicher fuehlt als Fahrer in Staedten, musste Wohl oder Uebel einer der anderen diesen Job uebernehmen. Der Kleinste der Dreien fuhr souveraen mit Hilfe hervorragenden Anweisungen des Leichtesten im Bunde aus der Grossstadt Sydneys. Nach der 2-stuendigen Fahrt begann dann die Suche nach den Bergen. Auf der Faht zur Informations-Stelle fuhren sie an einem Schweizer Restaurant entgegen. Nach dem die Schweizer-Fahne und die Menuekarte von allen Seiten betrachtet wurden waren, gings dann weiter zur Information. Mit einer Karte von der Gegend und einer detaillierten Route gings dann weiter. Es wurde insgesammt 4 Mal mit dem Auto angehalten. Zuerst wurde eine Seilbahn Schweizer Syndikats begutachtet, danach wurden noch die blue mountains, welche eigentlich gar nicht blau waren, von verschiedenen Seiten betrachtet. Es bot ihnen wirklich eine herrliche, ja sogar atemberaubende Aussicht, welche sie aber vom Napfgebiet her bestens kannten. Nachdem sie sich von dieser Gegend verabschiedet hatten, fuehrte sie der Weg weiter in eine Stadt suedlich von Sydney. Zum Glueck wussten unsere drei Handballer nicht, dass jene von Touristen oberfuellt war und sich entsprechend keine Schlafgelegenheiten mehr boten. Nachdem Nachtessen beim MC Omar, also Hamburger und Kebabs, machten sich unsere drei Nachtschwermer auf die Suche nach einem Park, auf  welchem sie wie homeless-people Uebernachten wollten. Sie fuhren und fuhren und fuhren... Nach mehrmaligen Fahrerwechsel und ueber einer Stunde spaeter kamen sie an einem Motel vorbei, welches erst noch open und vancancy war! Es wurde also nichts mit schlafen unter freiem Himmel...

Liebe Leserinnen und Leser, vielleicht ist es den Aufmerksamen unter euch nicht entgangen, dass waehrend des zweiten Wochenteils im oberen Wochenbericht einer der drei Reisenden kaum noch erwaehnt worden ist. Dies hat den einfachen Grund eines separaten Programms. Beginnend mit der Ankunft der im letzten Bericht erwaehnten Koreanerin am Montagabend in Sydney begann sich der Groesste der Dreien grossenteils von den zwei lizenzierten Handballern zu separieren. Des fruehen Abends sich nach der Begruessung in die Stadt Richtung The Opera begebend, setzten sie sich am Ziele angelangt auf eine Bank direkt zwischen Sydney's Harbour, in welchem riesige Meeresdampfer vor Anker lagen, und der Opera, und genossen die herrliche Atmosphaere, welche nebst angenehmen Temperaturen, vielen menschlichen Subjekten und einem herrlichen Sonnenuntergang noch einen Blick auf die Skyline der groessten Stadt Australiens freigab. Des spaeteren Abends nach einem naechtlichen Besuch in einer Bar begaben sich die Beiden vor den Backpackers der Dame. Auf der dortigen Stiege sitzend wurden sie in abrupter Art und Weise auseinander gerissen, da ein aelterer Herr sich bemaechtigt fuehlte den dort anwesenden Willisauer aus dem fremden Backpackers in bestimmter Manier wegzuweisen. Ihm wohlweislich gehorchend schlurfte er kurz darauf ueber die Strasse, begab sich in die fuer unsere Helden reservierte Naechtigungsmoeglichkeit und verschwand kurz darauf ins Land der Traeume.

Am naechsten Tage stand etwas Kultur auf dem Programm der Beiden. Am Morgen top motiviert in ein Museum, welches gemalte Kunst der letzten paar Jahrhunderte zeigte, steuernd, sah man sie kurz darauf bereits wieder auf der Strasse weiter laufend. Anscheinend, so berichtete mir der Torhueter spaeter, haette diese kulturelle Entdeckungsreise, durch welche sie ihren Horizont zu erweitern gedeckten, nicht den gewuenschten Stil getroffen, dies der Grund fuer den schnellen Abgang. Am Nachmittag, liebe Leserinnen und Leser, gibt es nichts Grossartiges zu berichten, da diese Turteltauben dasselbe Programm wie die beiden anderen Willisauer hatten. Erst des Abends alleine umherziehend lohnt es sich wieder einige Zeilen zu verlieren. Zu zweit buchten sie eine 2 stuendige Fahrt bei Nacht durch die Buchten von Sydney. Welch ein Erlebnis, ein Lichtermeer rund herum, die Harbour Bridge, the Opera und weitere Sehenswuerdigkeiten. Es muss dermassen interessant gewesen sein, dass der Willisauer zum Ende alleine die Gegend betrachtend den Kopf seiner Begleitung hueten durfte. Inmitten dieser romantischen Atmosphaere muss doch etwas wichtiges erwaehnt werden. Der Fox, liebe diesen Link Benutzenden, it is back. Der Aelteste der Dreien leidet seit einiger Zeit wieder unter dem Fox, dies allerdings nur als Zwischenbemerkung. Von dieser unvergesslichen "Kreuzfahrt" zurueck kommend begaben sich die zwei Schiffsfahrenden in den botanischen Garten, setzten sich auf eine Bank....

Zu Beginn des Tages, das heisst auch schon am Mittag goennte sich der separate Wege gehende Willisauer einen Muffin - einmal mehr. Boese Zungen behaupten, dass diese Kalorienbomben vor zwei Jahren zum Grossteil fuer die Gewichtszunahme von 10 Kilos innerhalb eines Monats beim rothaarigen Proofmember verantwortlich seien. Des Nachmittags liefen sie in das Zentrum der Stadt in Richtung Chinese Garden. An vorgenanntem Platz tauchten dann ploetzlich zwei sonderbare Gestalten auf. Die Moeglichkeit beim Schopfe packend kleideten sich die Beiden in prunkvolle Kleider.  Als chinesisches Kaiserpaar entzueckten sie jung und alt. Die Dame in einem purpurroten Kleide, waehrend der Kaiser in einem schwarzen Umhang heroisch sein Schwert praesentierte. Zum Glueck, so wurde mir erzaehlt, wurden sie nicht ausgelacht. Doch nebst diesem Auftritt sahen sie doch exotische Pflanzen und einen Schweizer, welcher in Brisbane in der gleichen Klasse wie unser Freund gewesen war. Nach diesem Ausflug schlenderten die verschieden haeutigen in die Chinatown, wo sie sich einen Riesenteller Chinafood zu Gemuete fuehrten. So exotisch die Pflanzen vorher, so ungewoehnlich das sich auf dem Teller befindliche Mahl. Nebst Seetang degustierten die Beiden verschiedenste Meereslebewesen, darunter auch Babyoctopus mit starkem Salzwassergeschmack. Trotzdem, ein nicht zu missendes Erlebnis. Spaeter kam ein Uebel, welches, wenn man mit Damen umherzieht, wohl unabwendbar ist: Shopping. Tapfer die Tortur mitmachend musste er sich am Ende der ueber eine Stunde dauernden Umherlauferei erschoepft mit seiner entzueckenden Begleitung in eine Bar setzen und sich einen Drink genehmigen. Der Abend duerfte dann fuer euch noch weniger interessant sein, lagen die Turtelnden doch den ganzen Abend bis in die Nacht auf einer Wiese unter einem Baum oberhalb der Opera inmitten der Stadt in Meeresnaehe. Weitere Informationen zu diesem Abend liegen der Redaktion ungluecklicherweise keine vor.

Doch schon der naechste Abend sollte der letzte Gemeinsame des zwei Kontinente verbindene Paerchens sein. Kurz nach 19.00 Uhr erschien die holde Dame in einem eleganten Rock gekleidet zum ersten offiziellen Date. Sogar der Willisauer hatte sich wieder einmal rasiert. Gemuetlich flanierten die beiden ehemaligen Brisbaneschueler umher gegen den Hafen in eine gemuetliche Bar. Sich einen guten Tropfen goennend sassen sie lange da und unterhielten sich blendend. Dem groessten der drei Reisenden sagend, sie wolle den morgen anstehenden Abschied vergessen, forderte sie ihn auf, zwei Wodkas zu bestellen. Nach dieser Runde dislozierten die Beiden scheinbar, so wurde mir erzaehlt, in eine andere Bar direkt am Meer, in welcher dies vorher erwaehnte Schauspiel auf Geheiss der Dame hin erneut gesichtet werden konnte. Beim Verlassen genannter Lokalitaet war es darum nicht verwunderlich, geschaetzte Leserinnen und Leser, dass die breite Schulter des Orang Utan und eine ganze Portion Kraft benoetigt  wurden, um die Dame ohne allzu grosse Kurven zu laufen, aus der Bar zu fuehren. Nach dieser Heldentat setzte sich das Paerchen zuerst auf eine Bank, spaeter sei, Beweise gaebe es keine wurde mir versichert, die gleiche Wiese wie tags zuvor Schauplatz naechtlicher Aktivitaeten gewesen. Unzaehlige Sterne strahlten am Himmel, ein angenehmer Wind saeuselte sein Abendlied, das leise Rauschen des Meeres, sanfte Musik von einem nahen Hochzeitsfeste als Hintergrund und die beleuchteten Sehenswuerdigkeiten silouettenhaft unten am Hafen zu erkennen, dieses Bild verinnerlicht turtelten die Beiden spaet in der Nacht nach Hause.

Dann der Tag des Abschieds. Welch ein Spektakel, welch ein Schauspiel - denkste, voellig unspektakulaer wurde mir die Trennung der Beiden beschrieben. Die zwei anderen Willisauer, sich am Nachmittag immer noch im Backpackers von den vornaechtlichen Aktivitaeten erholend, stuermten zur Verabschiedung ebenfalls an den Bahnhof. Doch zu dieser Zeit sei der Hauptakt der Separierung der zwei sich naeherstehenden bereits ueber die Buehne gegangen. Doch dies bloss als Nebenbemerkung. Das war es dann auch schon. Fortan wieder vereinigt gibt es keinen Grund mehr von der gleichen Zeitspanne zwei Berichte zu schreiben.


Somit, liebe Leserinnen und Leser, moechte ich mich im Namen der drei Proofes fuer die Geduld und das stetige Interesse an ihren Aktivitaeten und Erlebnissen bedanken. Der naechste Bericht folgt bestimmt bald. Schaut also bald wieder auf die TVW-Homepage und wenn der neue Bericht noch nicht online ist, gibt es immer noch genuegend andere interessante Berichte und Bilder anzusehen. An dieser Stelle moechte ich auf Gesuch der sich in Australien befindenden Vorstandsmitglieder die Gelegenheit wahrnehmen und Ihnen vorschlagen, doch die Statuten des 1. HMFCS zu studieren und eventuell eine Mitgliedschaft ins Auge zu fassen. Neumitglieder, sofern sie die Anforderungen der Statuten erfuellen, sind jederzeit willkommen.

In diesem Sinne The Proofes

12.03.03