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11. Reise(schluss)bericht ueber die Zeitspanne vom 09.03.2003 - 14.03.2003 (02.05.2003)

Nach dem Formel 1 Tag wurde dann wieder einmal Richtig ausgeschlafen bis um halb elf Uhr. Unsere Superhelden waren dermassen muede, dass sie so gut wie noch nie zuvor im Zelt schlafen konnten. Als dann jeder gemuetlich seine Duschsession absolviert hatte, wurde das ganze Gepack ins Zellt transportiert. Um 1 Nachmittags hatt man naemlich einen Termin mit dem Garagisten vereinbart gehabt. Punktlich auf die Hunderstelssekunde trafen unsere Verkaufslustigen bei der Garage ein. Jene aber war geschlossen, und auch Telefonieren nutzte nichts! So wurde wieder zum Camping- Platz zurueckgefahren, und man konnte nun auch entlich ins neue Cabin einziehen. Nachdem das ganze Gepaeck und auch andere unnuetze Dinge gezuegelt wurden, konnte mit dem Abbau des Zelltes begonnen werden. Um 2 Uhr fuhren unsere 3 "Beim-Sturm-Zellt-Abbauer" wieder zur Garage zurueck - Vergebens!!! Also fuhren sie wiederum zurueck zum Campingplatz, wo ihnen dann auch gesagt wurde, dass es sich um einen Feiertag handle! Unsere Freunde gingen aber trotzdem noch fuer einen kleinen Abstecher in die Stadt zueruck, wo man unteranderem noch ins Internet-Cafe steuerte! Mit dem zweitletzten Tram wurde dann nach Hause gegangen und nachdem auch noch die Tagebuecher nachgetragen wurden, gings ab ins Bettchen!

Nachdem unsere Fruehaufsteher bereits wieder um halb zehn auf den Beinen waren und das standartgemaesse Duschprodzedere vorbei war, gings mal wieder Richtung Garage, wo man ja den weissen Ferrari verkauften wollte. Nachdem man mit dem Garagisten noch ein paar Runden mit dem Superauto gedreht hatte, folgte die 2 Stuendige Verhandlung! Als unsere 3 super coolen Typen den Check entgegennahmen, wurde auch gleich eine Bank gesucht. Bei der Bank angekommen, wussten sich die 2 Städtler praechtig zu amuesieren, indem sie die mit verschiedenster Art und Weise Geraeusche von sich gaben. Zu jener zeit war unsere Bankler bereits am Schalter angelangt und wartet auf die Noetchen. Dem Hamsters Scharm unterlag dann jene Angestellte und verzichtete spontan auf die Ueblichen Checkgebuehren von 5 Dollars! Von jenem Tathergang beeindruckt, zogen die 2 Arbeitslosen mit dem Baenkler weiter zur naechsten Zugstation! In der City angekommen wurde die Zeit mit shopping und Internet-Cafe vertrieben. Die groesseren 2 trennten sich dann von der Robbe, da jener noch ein Date mit einer schwarzen Perle hatte. Die BM-Absulventen kehrten also zu ihrem Camping zurueck, wo sie sich noch leckere Pasta zurecht kochten. Als sie sich dann schlafen gelegt hatten, kam dann auch der Breiteste nach Hause. Er wurde, hoert und staunet, von der Dame nach Hause gefahren. Als Gegenleistung gab er ihr sein verschwitztes und ausgewaschenes Schweizershirt!!! Danach konnte entlich in ruhe geschlafen werden... Am naechsten Morgen wurde unter dem Kommando es Funksoldaten aufgestanden. Nachdem auch jeder ausgeschiessen und geduscht ware ging es via Bus und Tram in die City! Die 2 Kleinsten trennten sich dan vom anderen Proofmember, sie wollten naemlich im Victoria-Market shoppen gehen. Mit Betohnung auf WOLLTEN!! Natuerlich war dieser Markt an jenem Tag nicht in Betrieb, wie an jedem Montag und Mittwoch in jeder Woche halt! Somit nahmen sie das naechste Tram und ratterten Richtung Zentrum! Dort folgte dann individuelles Shopping bis um halb sieben Uhr. Dort trafen sich die 2 lizenzierten Handballer zum gemeinsamen E-Mail schreiben wieder... Am Abend wurde dann im Campingplatz noch bis Abends spät über die Zeit in Australien diskutiert. Man war sich einig, dass diese Zeit ihre Leben verändern würde, oder man hoffte es zumindest. Nachdem auch noch die letzten Telefongespräche getätigt wurden legte man sich dann entgültig schlafen...

Am nächsten Morgen standen die 3 Murmeltiere schon sehr früh auf, denn es musste noch gepackt und geputzt werden. Schon bald erkannten unsere 3 Freunde, dass sie es nicht schaffen werden, all ihr Gepäck zum Flughafen zu bringen. Also musste was zurückgelassen werde. Nachdem des Taxi eingetroffen war, verstauten sie ihr Gepäck und begaben sich in den Wagen. Plötzlich kam eine Putzfrau gerannt, und sagte was von Kühlboxen und Gasbehälter und Grill und so, welches angeblich noch immer im Schrank unseres Cabins sein soll... Die 3 eiskalten Typen schauten sich gegenseitig an und schüttelten die Büchsen. "We dont need it anymore", sagten sie, und stiegen ins Auto. Wie gesagt, man musste ja was zurücklassen... Nach einer halbstündigen Fahrt kamen sie dann beim Airport an und verabschiedeten sie vom sehr gesprächigen Chauffeur! Konnte jener überhaupt sprechen? Die Zeit bis zum Einchecken nutzen unsere Freunde auf verschiedensten Arten. Der Orang Utan reservierte sich eine Zimmer im Formel 1 Hotel gleich um die Ecke, und die 2 aktiven Handballer nutzen die Zeit noch, im diverse Einkäufe zu tätigen! Beim einchecken wurde dann mal schnell festgestellt, dass mann wohl ein bisschen zu viel Gepäck dabei hatte. 20 Kilos pro Person war zugelassen. Unsere 3 Helden brachten es aber locker auf 30 und mehr Kilos. Also mussten noch Geäckstücke mit einer privaten Unternehmen nach Hause geschickt werden. Dann kam es zu einem Herzzerreissendem Abschied zwischen den dreien. Der Grösste von Ihnen musste sich nämlech verabschieden. Er hatte ja die Absicht noch für über einen Monat in Down-Under zu bleiben. Als die anderen 2 ihre Tränen weggeputzt hatten, machten sie sich auf Richtung Passkontrolle! Aber was dann passierte, war unter jedem verdammten Hund. Die Robbe wurde nämlich nicht durchgelassen, sein Rucksack mit dem Laptop war zu schwer. Dach mehreren Diskussionen mit dem Personal und "Türsteher" und so, musste noch ein Gepäck mehr nach Hause verschickt werden und unser Meerestier konnte mit dem Laptop in der Hand entlich passieren. Was für ein Stress...

Auf dem Flug nach Bangkok leerten die Willisauer einen Whisky nach dem anderen runter, nur der Bloody-Mary, der fand den Weg nicht... Schlafen wollten unsere Freunde nicht, also wurde Harry-Potter 2 und noch so ein sehenswürdiger Film geschaut. Obwohl Platz genug hätten Sie gehaupt, man hätte sich ohne Probleme auf 5 oder auch 6 Sitzplätze ausbreiten können. Taktischerweise wollte sie sich jedoch erst auf der 2. Strecke schlafen legen. In Bangkok angekommen wurde dann nochmals so richtig nassgeschwitzt. Nun freuten sich unsere 2 Freunde auf einen tolle Schlaf auf 10 oder noch mehr Sitzplätzen... Weit gefehlt, die Maschine war nämlech voll. Dazu kam nach, dass sehr viele Kleinkinder an Board ware... Schlafen unmöglich!!! In der Schweiz angekommen wurden sie von einer Menschenmenge empfangen, wie sie es sich nicht im Traum vorgestellt hatten. Nach diversen Begrüssungen und Autogrammen fuhren sie dann mit einem fetten BMW zurück in ihre Heimat.

Nach dem herzzerreissenden Abschied von den zwei Mitreisenden begab sich der Zurückbleibende wieder in die Innenstadt von Melbourne. Bis am 29. März genoss er das pulsiernde Stadtleben dieser multikulturellen Metropole. Anschliessend begab er sich, mit einem inzwischen von der Schweiz angereisten Kollegen, mit dem Flugzeug nach Alice Springs und weiter zum weltberühmten Ires Rock. Seinen Bekanntheitsgrad verdankt dieser rote Felsen übrigens seinen sechs Kilometern, welche er sich in die Erde gräbt - und dies an einem Stück. Nach drei Tagen um die 45 Grad dislozierten die beiden Reisenden weiter nach Adelaide und genossen kurz darauf die Fahrt entlang der Great Ocean Road wieder nach Melbourne. Dort nahmen sie die Fähre "Spirit of Tasmania" und setzten nachtsüber auf das südliche Archipel von Australien über.

Eine Woche genossen die beiden Willisauer die Naturschönheiten, Ausgangsmöglichkeiten und das Fahren auf der linken Strassenseite. Denn sie mieteten sich einen Wagen mit welchem the Ländlers aber bereits am ersten Tag eine Busse wegen Falschparkierens kassierten; diese aber Dank geschicktem Verhandeln nicht zahlen mussten. Nach Übernachtungen im Hauptort Hobart und u.a. in einem Minendörfchen namens Quennstown, wo die zwei Schweizer die Nacht bei kühlen 7 Grad ohne Heizung verbrachten, schifften sie zurück nach Melbourne, um kurz darauf weiter nach Christchurch auf die Südinsel von Neuseeland zu fliegen.

Mit dem Magic-Bus genossen die Zwei eine 7-tägige Rundreise um die Südinsel. Von Gletschern über Berge, Süsswasserseen, ausgetrocknete Landschaften bis hin zu Regenwäldern konnten die ehemaligen Schulkollegen sämtliche Schönheiten der Natur geniessen - und Prachtswetter hätten sie gehabt. Um den Rahmen dieses Berichtes nicht zu sprengen, wird an dieser Stelle auf Einzelheiten und Erlebnisse in Neuseeland verzichtet. Zum Schluss ihres Aufenthaltes genossen die Beiden noch drei Tage in Auckland und Sydney. In "the city of sails" konnten die Reisenden von der Ortskundigkeit einer Chinesin profitieren, welche bereits seit längerem in dieser Grossstadt studiert. Am 02. Mai der traurige Abschied von der südlichen Hemisphäre. Via Bangkok gings zurück in die Schweiz.

Liebe Leserinnen und Leser

Mit diesem letzten, zugegeben ziemlich verspäteten, Mail mit Berichten von Erlebnissen unserer drei Helden in Downunder möchten sie sich für die Treue und das stetige Durchhaltevermögen beim Lesen der emotionsgeladenen, lebendig und nachvollziehbar verfassten, literarisch zeitweise hochstehenden Texte bedanken. Es bedeutete ihnen viel Momente der Freude, des Abschieds, Augenblicke der Ungewissheit, spannende - ja gar romantische Stunden während ihrer aufregenden Reise mit euch teilen zu dürfen. Mögen einzelne Episoden euch in wacher Erinnerung bleiben. Des Weiteren, so versicherten mir die drei Helden, gebührt ein grosser Dank Thomas Büchli. Seine grossartige Arbeit im Hintergrund, welche erst die Veröffentlichung des Erlebten ermöglichte, scheint mir selber auch wichtig zu erscheinen gewürdigt zu werden. Als geistiger Mentor verstand es Lee Motivation und Durchhaltewille für das Verfassen der Texte mir immer wieder vor Augen zu führen. Ohne die detaillierten Schilderungen der drei Helden wäre es mir allerdings auch nicht möglich gewesen, solch tolle Berichte zu schreiben. Während den Stunden des Überlegens, welch interessante und lustigen Episoden lesenswert für ihr treues Publikum wären, konnten the Proofmembers,  dies schilderten sie mir wild gestickulierend, eine wichtige und tiefgründige Entdeckung machen. In ihren psychophysischen Konstitutionen manifestierte sich eine absolute Dominanz positiver Effekte für die labile Individualität ihrer Personen. Und ich als Verfasser dieser Texte meine dazu: Gut haben sie dies festgestellt!!

Danke nochmals allen und in diesem Sinne

The Proofs

25.06.03